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Ice Dragons unterliegen auch im zweiten Duell

Wieder gekämpft, aber wieder ohne Punktgewinn – der Herforder Eishockey Verein verlor in der Oberliga Nord auch das zweite Duell bei den Icefighters Leipzig mit 1:3 (1:0/0:1/0:2), zeigte zwar eine gute Leistung, blieb jedoch erneut ohne Punkte. „Leipzig hat das clever gemacht“, fasste Chefcoach Michael Bielefeld das Spiel kurz und knapp bei der abschließenden Pressekonferenz zusammen und meinte damit zum einen die Chancenverwertung, zum anderen aber auch das Bewahren eines kühlen Kopfes in einer hektischen Schlussphase.

Ohne Philip Lehr, Björn Bombis, Philipp Brinkmann, Nils Bohle, Jan-Niklas Linnenbrügger und Marcnel Bathe hatten die ostwestfälischen Kufencracks die Reise nach Leipzig angetreten. Erstmals im Kader stand dafür Neuzugang Marek Krocker, der ein sehr ansprechendes Debut im Trikot der Ice Dragons gab und auch Elvijs Biezais durfte nach einem Spiel Sperre wieder mitwirken. Herford erarbeitete sich früh die ersten Torgelegenheiten und ließ auf der anderen Seite nur wenig Chancen zu. Doch es sollte einige Zeit vergehen, bis das optische Übergewicht der Gäste auch in Tore umgewandelt wurde. In der 18. Minute war es dann Elvijs Biezais, der mit seinem Treffer den HEV in Führung brachte womit schließlich auch erstmals die Seiten gewechselt wurden.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Icefighters dann ein anderes Gesicht. Nachdem man im ersten Drittel fast vorsichtig agiert hatte, erhöhte man nun das Tempo und präsentierte sich wesentlich dynamischer als in den ersten 20 Minuten. So war das 1:1 in der 23. Minute durch Patrick Demetz fast die logische Folge. Herford erholte sich schnell von dem Ausgleich und verteidigte trotz aller Bemühungen der Gastgeber erfolgreich und setzte seinerseits immer wieder gefährliche Nadelstiche, die jedoch nicht zum Erfolg führten. So blieb es bis zum letzten Wechsel beim 1:1 und die mehr als 1.000 Zuschauer im Kohlrabizirkus erwarteten mit Spannung das letzte Drittel.

In dem wurde es dann schließlich hektisch. Schon früh wurde die Partie deutlich körperbetonter und aggressiver und das Schiedsrichtergespann Erol Posacki und Andrej Simankov hatte einige Mühe, den Überblick zu bewahren. Nachdem Leipzig die erste Überzahlsituation in der 44. Minute durch Joonas Riekkinen zur 2:1-Führung nutzte, verlor Herford etwas die Linie und kassierte zu viele Strafen. In doppelter Überzahl erzielte Robin Slanina das 3:1 und stellte somit die Weichen für die Icefighters Leipzig auf Sieg. Zwar mühte sich der HEV noch einmal um Anschluss, doch der Gastgeber arbeitete diszipliniert in der Defensive und ließ keinen Treffer mehr zu.

Somit steht für den Herforder Eishockey Verein trotz zweier guter Auftritte im „Back-to-Back-Duell“ gegen Leipzig ein Null-Punkte-Wochenende, womit man in der Tabelle auf Platz 12 abrutschte. Für die Mannschaft von Michael Bielefeld wird es in den kommenden Spielen darauf ankommen, das Ruder herumzureißen und den Abwärtstrend in der Tabelle zu stoppen. Gelegenheit dazu besteht am kommenden Freitag, wenn es um 20.00 Uhr zu den Moskitos Essen geht und man auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die PrePlayOff-Plätze trifft. Nach einem spielfreien Sonntag haben die Herforder Ice Dragons am Dienstag, den 16. November um 20.00 Uhr daheim den Krefelder EV zu Gast.