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Ice Dragons mit desolater Leistung in Hannover

Unter die Räder gekommen – der Herforder Eishockey Verein verlor in der Oberliga Nord das Gastspiel bei den Hannover Indians mit 0:11 (0:5/0:3/0:3), zeigte seine bislang schwächste Saisonleistung und ließ über weite Strecken ihre Oberligatauglichkeit vermissen. Einzig die beiden Torhüter Philip Lehr und Kieren Vogel verhinderten mit guten Leistungen eine durchaus noch höhere Niederlage.

Während Rustams Begovs und Elvijs Biezais wieder in den Spielerkader der Herforder zurückkehrten, fehlte mit Daniel Bartuli der nächste Akteur, womit Chefcoach Michael Bielefeld erneut nur 13 Feldspieler zur Verfügung standen.

Bereits nach 21 Sekunden nahm das Unheil seinen Lauf, als Robin Palka zum 1:0 traf. Angriff auf Angriff rollte fortan auf das Herforder Tor und immer wieder wirkte die Verteidigung der Ice Dragons vollkommen überfordert. Niko Selivanov erhöhte mit einem Doppelschlag früh auf 3:0 (6., 9.) und spätestens als Parker Bowles in der 13. Minute zum 4:0 traf, war die Entscheidung gefallen und es ging lediglich um die Höhe des Sieges. Noch vor der ersten Pause erzielte Sebastian Christmann den fünften Treffer für die Indians in der 19. Minute.

Obwohl Hannover im zweiten Drittel einen Gang rausnahm, änderte sich das Bild nicht. Desolates Abwehrverhalten führte immer wieder zu hochkarätigen Chancen vor dem HEV-Tor. In der 24. Minute stach Sebastian Christmann gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber erneut zu und traf zum 6:0. Als Nicolas Turnwald in der 26. Minute mit dem zweiten oder dritten Nachschuss auf 7:0 erhöhte, hatte Philip Lehr genug von seinen Vorderleuten und ließ sich völlig frustriert von Kieren Vogel ersetzen. Branislav Pohanka machte in der 33. Minute das 8:0, mit dem ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden.

Im letzten Spielabschnitt folgte sofort der nächste Treffer der Indians, die ohne große Gegenwehr nach wenigen Sekunden nahezu ungehindert durch die Herforder Hintermannschaft marschierten und in Person von Joe-Richard Kiss auf 9:0 erhöhten. Der zehnte Treffer war dann wieder Sebastian Christmann vorenthalten, der das Ergebnis in der 51. Minute mit seinem dritten Tor zweistellig machte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Joe-Richard Kiss in der 54. Minute, womit die höchste Ice Dragons-Niederlage der Saison real wurde.

Zwar behält Herford mit nunmehr 1,026 Punkten pro Spiel ganz knapp den 10. Tabellenplatz vor den Moskitos Essen, die einen Punktquotienten von 1,024 aufweisen, jedoch ist in den verbleibenden 13 Saisonspielen eine deutliche Leistungssteigerung notwendig, will man seine eigenen Ziele PrePlayOffs erreichen.

Am Wochenende folgen mit der Auswärtspartie in Krefeld am Freitag sowie dem Sonntagsheimspiel am Sonntag gegen Erfurt zwei echte Endspiele, in denen der Schalter dringend umgelegt werden muss, wenn man im Kampf um die Top 10 bestehen will.