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Hohe Niederlagen gegen Rosenheim und Weiden – Torwart Güßbacher fällt länger aus

Nach einer 3:11 und einer 10:1 Niederlage gegen die die Starbulls Rosenheim und die Bluedevils aus Weiden besteht bei den Riverkings großer Redebedarf. Dabei war das Spiel am Sonntag gegen Weiden ein Spiegelbild der Partie gegen Rosenheim. Nach relativ ordentlichem Beginn verlor das Team von Coach Fabio Carciola in beiden Spielen nach Gegentoren völlig den Faden und kassierte dann völlig zurecht die zwei höchsten Saisonniederlagen. Beim Spiel am Freitag ging Rosenheim zwar mit zwei Toren in Führung. Landsberg verkürzte allerdings kurz vor der ersten Pause auf 1:2 durch Nedved. Zu Beginn des zweiten Drittels macht der HCL mächtig Druck auf das Gästetor, spielte körperbetont und aggressiv und kam so zu einigen guten Chancen, die allerdings ohne Torerfolg blieben. Als im Gegenzug Rosenheim auf 3:1 erhöhen konnte, fiel der HCL wieder in die Muster der vergangenen Saison zurück. Statt einfaches, gut strukturiertes und körperbetontes Eishockey zu spielen, stand man zu weit weg vom Gegner, spielte zu kompliziert und kassierte so ein Gegentor nach dem anderen. Zu allem Unglück verletzte sich kurz vor der zweiten Drittelpause Torwart Michael Güßbacher, nachdem ihm ein Gegner unglücklich aufs Bein gefallen war, so schwer, dass er vermutlich längerfristig ausfallen wird. Eine genaue Diagnose wird im Laufe der Woche nach einer MRT Untersuchung Klarheit geben. Mit David Blaschta stand den Rest des Wochenendes somit nur noch ein Torwart zur Verfügung. Stammgoalie Jonas Stettmer stand wie bereits wiederholt in den letzten Wochen für den Kooperationspartner Ingolstadt in der DEL auf dem Eis. Mit dem bitteren Endergebnis von 3:11 im Gepäck reiste man am Sonntag zum Tabellenführer nach Weiden. Dabei startete man wieder einigermaßen ordentlich in das Spiel. Konnte aber einen frühen Gegentreffer nicht verhindern. Steckte die Mannschaft diesen noch gut weg, fiel man nach einem weiteren Treffer wieder völlig auseinander. Wenig Körperspiel, viele Fehler im Abwehrverhalten und zu komplizierte Einzelaktionen besiegelten die 10:1 Niederlage. Jetzt gilt es für die Verantwortlichen der Riverkings, trotz allen Ärgers, die Situation abermals mit kühlem Kopf zu analysieren. Dazu werden in den nächsten Tagen intensive auch deutliche Gespräche mit allen Beteiligten stattfinden müssen. Beim nächsten Heimspiel am Freitag gegen Passau stehen die Riverkings jetzt unter absolutem Erfolgsdruck, will man nicht den Anschluss im Kampf um Platz 10 vorläufig verlieren.