Herne stoppt Siegesserie der EXA IceFighters

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Gestern Abend kam es zum letzten Aufeinandertreffen in dieser regulären Spielzeit mit dem Herner EV. Bei beiden Teams ging es im Kampf um die Playoffs um wichtige Punkte. Der Herner EV musste auf einige Leistungsträger verzichten und hatte die Niederlage vom Freitag im Bauch. Unsere EXA IceFighters Leipzig haben wieder den gleichen Kader gehabt, wie beim Sieg in Erfurt und kamen mit fünf Siegen im Rücken aus der Kabine.

Trotzdem sahen anfangs die Gäste besser aus. Trotzdem gehörte die ganz große Chance zum ersten Tor unserem Team. Robin Slanina hatte sich durchgesetzt und konnte nur mit einem Foul am Abschluss gehindert werden. Der Schiedsrichter entschied auf Strafschuss. Diesen konnte Gästekeeper Jonas Neffin allerdings parieren. Ein erstes Powerplay im Anschluss blieb auch erfolglos. Doch das Spiel hatten unsere Eiskämpfer jetzt im Griff. Genau in diese Phase kam der eiskalte Konter. Nils Liesegang ließ Patrick Glatzel keine Abwehrchance. Das 1-0 für Herne in der 10. Minute bremste unsere IceFighters ein wenig aus. Beide Teams blieben taktisch diszipliniert und ließen wenig Offensivaktionen zu. Die beste Chance auf einen Treffer hatte Sofiene Bräuner, aber er konnte sie nicht nutzen. In der 15. Minute gab es gleich eine vierminütige Strafe gegen Robin Slanina, die aber unsere Spezialisten ohne Gegentor überstanden. Das war wichtig.

Im zweiten Abschnitt waren es erst die Gäste, die mehr vom Spiel hatten und Patrick Glatzel ein ums andere Mal forderten. Aber Glatzel blieb Sieger in den Duellen. Je ein Powerplay für beide Teams blieb ohne Treffer. Zur Mitte des zweiten Drittels drehten unsere Mannen noch einmal auf. Aber weder Robin Slanina, Moritz Israel, Florian Eichelkraut noch Connor Hannon konnten Jonas Neffin bezwingen. Trotzdem gingen die Hausherren mit viel positiver Energie in die zweite Pause.

Aus dieser kamen sie genauso wieder. Gleich nach wenigen Sekunden gelang Maximilian Spöttel das so unendlich wichtige und auch verdiente Tor. Gleich im Anschluss hätte Hubert Berger auf 2-1 stellen können, aber wieder blieb Neffin Sieger. In der 44. Minute der nächste Nackenschlag. Marcus Marsall ließ bei seinem Alleingang keine Zweifel aufkommen und traf zum 2-1 für Herne. Eine Strafe gegen Florian Eichelkraut sorgte für den Doppelschlag. Patrick Asselin traf zum 3-1 in der 45. Spielminute. Jetzt fielen unsere Mannen auseinander. „Das was wir danach gespielt haben war disziplinlos und dumm. Wir haben aus lauter Frust dumme Fehler begangen, offensiv nicht mehr funktioniert und uns am Ende einfach nur selbst geschadet. Mit Frust triffst du halt dumme Entscheidungen. Aber so konnten wir nicht mal die zwei 5 gegen 3 Überzahlsituationen ordentlich ausspielen. Wo der Frust herkam, ist schwer zu sagen. Wir hatten eigentlich einen guten Lauf mit fünf Siegen in Folge. Da sollte das nicht passieren“, fasste Headcoach Sven Gerike den Rest des letzten Drittels zusammen. Patrick Asselin konnte in der 53. Minute noch auf 4-1 erhöhen und den Sieg des Herner EV endgültig besiegeln.

Nach Abpfiff des Spiels war es den Spielern sichtlich anzumerken wie gefrustet Sie waren, doch viel Zeit zum Ärgern bleibt nicht, denn bereits morgen steht das nächste Spiel an. Die IceFighters treffen auswärts auf die Hammer Eisbären. Anbully morgen ist 20:00 Uhr.