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Herforder Eishockey Verein verabschiedet Ralf Rinke

Gerne hätten sich die Herforder Eishockeyfans und die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins gebührend bei Ralf Rinke verabschiedet. Leider verhinderte dieses jedoch eine unmittelbare Veröffentlichung auf Seiten des neuen Vereines.  

Ralf Rinke wechselt zur kommenden Saison zurück zu den Hannover Scorpions und wird somit nicht mehr im Trikot der Ice Dragons auflaufen. Der inzwischen 29jährige Deutsch-Lette war zur ersten Oberligasaison der Herforder von den Skorpionen nach Ostwestfalen gekommen und zählte zwei Jahre lang zu den Topscorern der Liga. In 86 Spielen traf er 63 Mal und steuerte weitere 90 Torvorlagen bei. Somit erreichte er in Herford einen Scorerwert, den er zuvor noch nie im Seniorenbereich erzielt hatte.

Diese Leistung sorgte dafür, dass der Spieler Ralf Rinke ganz oben auf dem Zettel der Konkurrenz landete und viele Anfragen in der Vergangenheit den HEV erreichten. „Ralf hat mit den Hannover Scorpions noch einmal die Möglichkeit, den Aufstieg in die DEL2 anzupeilen. Wir können das sportlich in Herford nicht bieten und auch finanziell sind irgendwann einfach trotz Verträgen Grenzen gesetzt, bei denen wir nicht mehr mitgehen können, auch wenn wir wissen, dass es den Herforder Fans überhaupt nicht gefallen wird – wir haben uns so weit gestreckt, wie es irgendwie ging“, äußerte sich der Sportliche Leiter Sven Johannhardt zum Abgang des Herforder Leistungsträgers.

Der Herforder Eishockey Verein bedankt sich bei Ralf Rinke für viele tolle Momente im Trikot der Ice Dragons und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Bei den heimischen Eishockeyfans genießt Ralf Rinke einen sehr hohen Stellenwert, war er doch maßgeblich daran beteiligt, dass die Ostwestfalen in der Oberliga von Beginn an eine gute Rolle spielten. Mit Sicherheit wird er eine große qualitative Lücke im Sturm der Ice Dragons hinterlassen, die es nun zu schließen gilt. Schließen wird sich jedoch nicht die Tür für Ralf Rinke, sie bleibt immer offen und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja irgendwann wieder. – som