You are currently viewing Herford entscheidet das dritte HEV-Duell für sich!

Herford entscheidet das dritte HEV-Duell für sich!

Der Herner EV hat das Auswärtsspiel beim Herforder EV am Freitagabend mit 2:3 (0:1/2:0/0:1/0:1) nach Verlängerung verloren und den Sprung auf Platz sechs verpasst. Am Sonntag kommt es am Gysenberg zum dritten Derby der Saison gegen die Moskitos Essen (18.30 Uhr).

Der HEV musste in Ostwestfalen weiterhin auf den angeschlagenen Sebastian Moberg verzichten und auch die Iserlohner Förderlizenzspieler standen nicht zur Verfügung. Und auch der Start der Begegnung verlief für die Miners alles andere als geplant. Denn bereits in der vierten Spielminute brachte Oberliga Nord-Topscorer Elvijs Biezais die Gastgeber mit einem platzierten Schuss in Führung. Die größte Herner Möglichkeit im ersten Drittel hatte Kevin Orendorz in eigener Überzahl.

Eine Überzahl-Situation sollte es dann auch sein, die für den Ausgleich sorgte. Nils Liesegang chippte den Puck quer durch den hohen Slot und beim krachenden Direktschuss von Tomi Wilenius hatte Kieren Vogel im Herforder Gehäuse dann keine Abwehrmöglichkeit mehr. Wenig später musste HEV-Topscorer Liesegang dann das Eis verlassen, nachdem er hinter dem eigenen Tor unglücklich mit Michel Ackers zusammenprallte und zudem auch noch auf die Torumrundung fiel. Der Stürmer wird im Derby gegen Essen definitiv nicht auflaufen können.

Herne zeigte sich kurz geschockt und Björn Linda musste minutenlang Schwerstarbeit verrichten, hielt seinen Kasten aber vorerst sauber. Für das 1:2 sorgte dann der HEV-Kapitän persönlich, nachdem er von Kevin Orendorz und Artur Tegkaev freigespielt wurde. Somit gingen die Miners mit einer 2:1-Führung in die zweite Pause.

Die erste Chance des Schlussabschnitts hatte Marcus Marsall, der in eigener Unterzahl knapp verzog. Auf der anderen Seite nutze Herford ein erneutes Überzahlspiel zum Ausgleich. Erneut war Elvijs Biezais erfolgreich. In der Folge spielten beide Teams auf Sieg, doch das entscheidende Tor wollte in der regulären Spielzeit nicht mehr fallen. In der Verlängerung war es dann die Herforder Top-Reihe um Biezais, Rustams Begovs und Ralf Rinke, die für die Entscheidung sorgte. Rinke sorgte schlussendlich für den Zusatzpunkt.

„Es gibt keine Entschuldigung für so eine Leistung. Wenn wir es nicht schaffen gegen Herford zu gewinnen, bei denen die komplette zweite Reihe ausfiel, dann ist die Saison ganz schnell beendet. Einige Sportler müssen so langsam den Arsch hochbekommen. Das reicht einfach nicht“, ging Danny Albrecht mit seinem Team hart ins Gericht.