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Heimspielmarathon startet

Für unsere EXA IceFighters Leipzig startet eine Serie von vier Heimspielen in Folge. Heute gegen Hamm, Sonntag gegen Tilburg, Dienstag gegen die Scorpions und am Freitag schließlich gegen Krefeld. Die Fans können sich auf jede Menge Eishockey im Eiszirkus freuen. Wenn, ja, wenn alles gut geht. Alarmstufe Rot war eh schon die ganze Woche ausgerufen, nachdem aus Herne die Nachrichten mit positiven Covid-Fällen am Montag kam. „Wir haben täglich zweimal getestet und uns mit allen möglichen Vorkehrungen versucht abzusichern. Stand heute haben wir Tag 5 nach der möglichen Ansteckung und bisher waren die Tests negativ“, gibt Headcoach Sven Gerike einen Zwischenstand aus der Kabine. Außerdem stehen am Wochenende auch Moritz Miguez und Joonas Riekkinen zur Verfügung. „Bei Moritz können wir nur langsam die Belastung erhöhen und schauen, wie er darauf reagiert. Bei Joonas müssen wir schauen, wie er seinen Heimaturlaub (er war für die Geburt seiner dritten Tochter nach Hause geflogen) verkraftet hat und wie einsatzfähig er ist“, erklärt Gerike. Fehlen werden Michal Schön und weiterhin Erek Virch.

Die Hammer Eisbären hatten in den letzten Wochen ein straffes Programm und stehen auch weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz. Wenn man allerdings etwas genauer hinter die Kulissen schaut, hat sich langsam eine Mannschaft entwickelt, die an guten Tagen jedem Gegner Punkte abnehmen kann. Seit die Nummer 1 im Tor, Daniel Filimonov, wieder aus seiner Verletzungspause zurückgekehrt ist, sind es zumeist enge Spiele, die die Eisbären bestreiten. Obwohl Filimonov mit die meisten Gegentore aller Konkurrenten hinnehmen muss (Gegentorschnitt 4,42) steht er mit starken 90,8 Prozent Fangquote auf Platz 6 der Liga. Mit Kyle Brothers hat eine starke Nachverpflichtung absolut eingeschlagen. Zusammen mit Christopher Schutz, der bereits 38 Tore erzielt hat und dem ebenfalls zurückgekehrten Jesse Roach bildet er eine extrem gefährliche Sturmreihe. Die Mannschaft von Coach Jeff Job konnte in den letzten Wochen einige sehr achtsame Ergebnisse erzielen. Jetzt wird es wichtig sein, diesen Aufwind in das Saisonende mitzunehmen und im Sommer gute Entscheidungen bei der Kaderplanung zu treffen, um in der kommenden Saison eine andere Rolle spielen zu können. Die Weichen hierfür scheinen gestellt zu sein.

Sonntag kommt einer der absoluten Lieblingsgegner von Coach Gerike. „Die Tilburg Trappers gehören seit Jahren zu den Topteams der gesamten Oberliga und haben durch ihre Anwesenheit das Level der Oberliga maßgeblich positiv beeinflusst. Sie spielen ein schnelles und attraktives Eishockey mit viel Geschwindigkeit und Körpereinsatz. Das gefällt mir einfach“, sagt Gerike zum Sonntagsspiel. Nach Punkten sind sie mit 2 Spielen weniger nur einen Punkt hinter den Hannover Scorpions. Mit einem Quotienten von 2,23 Punkten stehen die Trappers aber auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Holländer haben sowohl eine sehr starke und torhungrige Offensive, als auch eine sehr stabile Defensive. Sie sind einfach auf allen Ebenen eine der besten Oberligamannschaften. Aber auch bei ihnen stechen ein paar Spieler hervor. Brett Bulmer, Max Hermens, Diego Hofland und Reno De Hondt führen das Team an. Die Last des Toreschießens ist allerdings nicht nur auf ihren Schultern verteilt. Auch die jungen Wilden Ties van Soest und Raymond van der Schuit treffen sehr regelmäßig. Die langjährige Nummer 2 im Tor der Trappers, Ruud Leeuwesteijn, zeigt Woche für Woche, dass er zu den besten Torhütern der Oberliga gehört und ein starker Ersatz für den inzwischen zurückgetretenen Ian Meierdres ist. „Das wird ein Spiel mit Playoff-Charakter und als solches wollen wir es auch angehen“, verspricht Headcoach Sven Gerike vor dem Wochenende.