You are currently viewing Heimsieg beim Start-Debüt von Sebastian Wieber!

Heimsieg beim Start-Debüt von Sebastian Wieber!

Der Herner Eissportverein hat das Heimspiel am Dienstagabend mit 5:3 (1:0/1:1/3:2) gewonnen, zeigte dabei aber keine überzeugende Leistung. Bereits am Freitagabend geht es in der Hannibal-Arena gegen die Tilburg Trappers weiter (20 Uhr).

Der HEV musste dabei auf den verletzten Christoph Ziolkowski verzichten und auch Nils Elten stand nicht zur Verfügung. Der Verteidiger ist derzeit bei der Iserlohner DEL-Mannschaft.

Von Beginn an war Herne zwar überlegen, tat sich gegen dezimierte Rockets aber sehr schwer. Im Tor startete der junge Sebastian Wieber, für den es an seinem 19. Geburtstag der erste Auftritt als Starting-Goalie des HEV war. Erst in Spielminute 17 brachte Kevin Orendorz die Gastgeber in Überzahl in Führung.

Nach einer Standpauke in der Kabine spielte der HEV zu Beginn des zweiten Drittels sieben Minuten gutes Eishockey, schnürte die Gäste minutenlang im eigenen Drittel ein und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon nutzte Marcus Marsall zum 2:0. Doch durch einen Überzahl-Treffer kamen die Raketen zurück ins Spiel und hätten kurz vor Drittelende ausgleichen können, doch Sebastian Wieber lenkte einen Schuss gerade noch an den Pfosten.

An diesem Spielverlauf sollte sich auch im Schlussdrittel nichts mehr ändern. Zwar legten die Miners immer wieder einen Treffer vor, doch Diez-Limburg ließ sich nicht abschütteln. Erst traf Tomi Wilenius in Überzahl zum 3:2, und auch für das 4:2 war der Finne verantwortlich. Doch zweimal erzielte Nikita Krimskiy relativ schnell den Anschlusstreffer. Erst mit dem zweiten Treffer von Marcus Marsall, zweieinhalb Minuten vor Spielende, war die Partie dann entschieden.

Doch Danny Albrecht, der in den letzten 20 Minuten nur noch mit zwei Reihen agierte, ließ sich auch durch dieses Tor nicht mehr besänftigen: „Die einzig positiven Dinge waren die sehr gute Torwartleistung von Sebastian Wieber und die drei Punkte“, hatte er die ihm zusagenden Dinge schnell abgehakt. „Wenn wir mit so einer Arroganz auftreten, dann fällt es uns gegen jeden Gegner schwer. Wir haben nur sieben Minuten Eishockey gespielt. Und dies nach einer Standpauke in der Kabine.“

Am Freitagabend geht es für seine Mannschaft zuhause gegen die Tilburg Trappers weiter. Bully in der Hannibal-Arena ist um 20 Uhr. Am Sonntag fährt der HEV nach Hamburg. Bei den Crocodiles geht es dann um 16 Uhr los.