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Heimniederlage gegen Weiden folgt Auswärtssieg in Höchstadt

Am Wochenende stand zunächst am Freitagabend das Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Weiden für den EVF auf dem Programm. Dieser tat sich am Kobelhang trotz optischer Überlegenheit lange Zeit sehr schwer, erst in der 34. Minute gelang den Blue Devils per Doppelschlag innerhalb von nur 22 Sekunden eine Zwei-Tore-Führung.

Zu diesem Zeitpunkt hätte auch der EVF nach mehreren sehr guten Chancen den ersten Treffer erzielen können. Im letzten Abschnitt machten die Gäste aber schnell das 0:3 und zeigten in der Folge eine sehr abgeklärte Leistung. Füssen hatte zwar noch eine große Möglichkeit zum Anschluss, am Ende war der souveräne Sieg von Weiden aber nicht gefährdet und natürlich verdient.

Tore: 0:1 (34.) Thielsch (Latta, Ostwald), 0:2 (34.) Rubes (Heinisch, Schusser), 0:3 (46.) Rubes (Heinisch, Siller). Strafminuten Füssen 6, Weiden 4. Zuschauer 48

Fehlten bereits am Freitag neben Jörg Noack und Andrei Taratukhin auch Maximilian Dropmann und Justus Meyl, so fielen für die Partie am Sonntag in Höchstadt auch noch Marco Deubler und Nicolas Jentsch aus. Mit drei 18 Jahre alten Verteidigern aus dem DNL-Team wurden die Lücken in der Abwehr geschlossen, im Sturm rückte Eric Nadeau in die erste Reihe. Die benötigte dann auch nur 21 Sekunden für die Führung, eine Minute später stand es bereits 0:2. Natürlich ein Traumstart für den EVF. In der Folge hatten die Alligators mehr vom Spiel, weil die Füssener mit dem Kader auf defensive Absicherung spielten, bei den technisch beschlagenen Spielern der Gastgeber kein Wunder. Diese schafften zwar schnell den Anschluss, aber dank der Paraden von Benedikt Hötzinger auch nicht mehr.

Im Mitteldrittel drückte der HEC, wurde aber ausgekontert. Der EVF legte sogar das 1:4 nach, worauf Höchstadt eine Auszeit nahm. Das brachte sie zurück auf die Spur und ebenfalls zwei Tore, der Anschluss war wieder geschafft. Im letzten Abschnitt blieb der große Druck der Mittelfranken aber aus, im Gegenteil konnte sich der EVF in Überzahl das 3:5 heraus spielen. Das war die Vorentscheidung, denn die Füssener Abwehrmischung aus drei Routiniers, drei Talenten und einem fehlerfreien Goalie Hötzinger hielt in Zusammenarbeit mit allen drei Angriffsreihen den Bemühungen der Alligators bis zum Ende stand. Kurz vor Ende gelang auch noch ein Empty-Net-Goal zum 3:6, die erst am Freitag erhaltene „Rote Laterne“ war umgehend wieder an Landsberg zurück gegeben worden.

Tore: 0:1 (1.) Nadeau (Payeur, Besl), 0:2 (2.) Seitz (Wiedemann, Krötz), 1:2 (8.) Herm (Kokes, Vojcak), 1:3 (28.) Payeur (Simon, Nadeau), 1:4 (33.) Simon (Dalldush, Zelenka), 2:4 (34.) Neugebauer (Fardoe, Herm), 3:4 (40.) Shatskiy (Fardoe, Babinsky), 3:5 (49.) Straub (Vogl, Wiedemann/5-4), 3:6 (60.) Besl (Straub/ENG). Strafminuten Höchstadt 4, Füssen 2. Zuschauer 188