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Hannover trifft ganz früh und ganz spät im ersten Drittel!    

Der Herner EV hat das Heimspiel gegen die Hannover Scorpions mit 2:6 (1:3/1:2/0:1) verloren. Bereits am Sonntag gibt es die Möglichkeit zur Revanche. Dann steigt das vierte Aufeinandertreffen der Saison um 19 Uhr in Mellendorf.

HEV-Coach Danny Albrecht musste dabei weiterhin auf Benjamin Hüfner, Sebastian Moberg und Christoph Ziolkowski verzichten. Dafür standen ihm jedoch spontan alle Iserlohner Förderlizenzspieler zur Verfügung, die am Samstag in der DNL2 in Dresden antreten.

Vor allem im ersten Drittel konnte der HEV das Spiel offen gestalten, wären da nicht jeweils die ersten und letzten zehn Sekunden des Abschnitts gewesen. Patrick Klöpper brachte die Scorpions nach einem Abstimmungsfehler in der Herner Defensive bereits nach acht Sekunden in Führung. Doch die Miners zeigten sich dadurch nicht geschockt. Erst vergaben Denis Fominych und Noah Bruns die besten Möglichkeiten zum Ausgleich, dann war es Tomi Wilenius, der in Überzahl zum 1:1 traf. Tyler Gron nutzte war einen kleinen Wechselfehler des HEV zum 1:2, doch Herne war im Spiel und hielt die Partie offen. Bis zur vorletzten Sekunde. Vom Bully weg konnten die Scorpions auf 1:3 stellen. Wieder war Gron der Torschütze.

Die ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts gehörten Herne, doch dann zeigte der amtierende Oberliga Nord-Meister seine ganze Klasse. Erst fälschte Viktor Knaub einen Schuss von Andy Reiss zum 1:4 ab, dann traf Julian Airich in gleicher Manier, diesmal nach einem Schuss von Thomas Supis. Den Schlusspunkt des Mitteldrittels setzte Kevin Orendorz, der in Überzahl noch mal auf 2:5 verkürzte.

In den letzten 20 Minuten spielten die Scorpions den Sieg dann ganz routiniert nach Hause und ließen nichts mehr anbrennen. Michael Hammond setzte mit dem 2:6 den Schlusspunkt. „Wir haben die Punkte am Ende verdient mitgenommen“, sagte Hannover-Coach Tobias Stolikowski nach dem Spiel. Danny Albrecht ärgerte sich vor allem über das sehr frühe und sehr späte Gegentor im ersten Drittel: „Die beiden Tore waren ein Knackpunkt. Danach läuft man die ganze Zeit dem Rückstand hinterher“. „Unser Powerplay hat gut funktioniert. Jetzt werden wir alles daransetzen, um am Sonntag in Hannover zu punkten“.