Hamburg und Tilburg stehen auf dem Plan

Hamburg und Tilburg stehen auf dem Plan

An diesem Wochenende fahren unsere EXA IceFighters Leipzig über 2.000 Kilometer. Gleich zwei Auswärtsspiele stehen auf dem Plan. Heute geht es nach Hamburg zu den Crocodiles und am Sonntag nach Tilburg zu den Trappers. In Zahlen ausgedrückt geht es zum Tabellendritten und Tabellenvierten. Also zu den direkt vor den EXA IceFighters liegenden Teams. Verteidiger Tim Heyter fehlt weiterhin. Nach dem vorzeitigen Saisonaus von Ryan Warttig, meldet sich Leon Lilik zurück auf dem Eis. Sieben Wochen fehlte Leon und brennt jetzt auf sein Comeback.

Gegen Hamburg gab es letzte Woche ein spannendes und enges Match. Erst ein paar Sekunden vor dem Ende der Verlängerung entschieden die Crocodiles das Spiel für sich. Die Mannschaft von Coach Jacek Plachta hat ihre gute Performance aus der letzten Saison bisher erneut bestätigt. Starke Einzelspieler bilden in Hamburg eine funktionierende Einheit. Selbst schwere Zeiten, mit zeitweise sechs oder sieben Verletzten konnten die Krokodile gut verarbeiten und stehen mit zwei Spielen weniger nur zwei Zähler hinter dem Herner EV. Die Topformation bilden weiterhin Dominik Lascheit, Thomas Zuravlev und Patrick Saggau. Aber mit Dennis Reimer, Michal Bezouska, Andre Geratz und Adam Domogalla stehen weitere, klangvolle Namen in der Hamburger Offensive. „Die starke Offensive der Crocos werden wir in den Griff bekommen müssen. Gegen Hamburg musst du 60 Minuten defensiv konzentriert und hart arbeiten“, sagt unser Coach Sven Gerike kurz und knapp vor der Abfahrt.

Mit den Tilburg Trappers steht gleich am Sonntag der nächste schwere Gegner auf dem Programm. Normalerweise findet man die Trappers ganz oben in der Tabelle. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das etwas anders. Dafür gibt es aber auch verständliche Gründe. Die Holländer durften lange nicht zu Hause spielen und trainieren. Das war eine schwere Zeit mit nur einem Training pro Woche und etlichen Auswärtsspielen in Folge. Kein Wunder also, dass die Mannschaft von Coach Bo Subr ein wenig der vergangenen Dominanz hinterherhängt. Auf der anderen Seite sind die Trappers aber auch einen sehr nüchternen Weg gegangen und haben aufgrund der Pandemie und der Einschränkungen schnell entschieden, noch mehr auf den eigenen Nachwuchs zu setzen und den jungen Spielern auch Zeit zu geben, sich zu entwickeln. Diese zahlen das auch zurück, wie man am Beispiel des 20-Jährigen Ties van Soest sieht. Der steht gerade auf Platz drei der internen Scorerliste und konnte in 20 Spielen bereit 9 Tore und 8 Vorlagen beisteuern. Diego Hofland ist der bisher treffsicherste Stürmer der Niederländer und Rückkehrer Giovanni Vogelaar ist weiterhin von der blauen Linie eine Waffe. Mit nur 49 Gegentoren in 20 Spielen stellen die Trappers die stärkste Defensive der Oberliga Nord.

Offensiv verteilt sich die Verantwortung nun auf mehrere Schultern und musste zum Teil neu übernommen werden. Das Karriereende von Mitch Bruijsten, dem langjährigen Topscorer und Leitwolf der Holländer, hinterließ eine sehr große Lücke. Dazu unser Coach Sven Gerike: „Und trotzdem gehören die Trappers zu den kompaktesten und besten Mannschaften der Liga. Wir werden viel investieren und sehr konzentriert arbeiten müssen, um möglicherweise Punkte mit auf den Heimweg nehmen zu können. Wir freuen uns auf die Aufgaben.“