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Frederick Otto neuer 1. Vorsitzender des Herforder Eishockey Vereins

Veränderungen auf mehreren Vorstandspositionen

Frederick Otto ist neuer 1. Vorsitzender des Herforder Eishockey Vereins und tritt damit die Nachfolge von Tobias Schumacher an, der seinerseits auf der Jahreshauptversammlung des Vereins im Denkwerk Herford vom Posten des 1. Vorsitzenden zurücktrat, um von der Versammlung in das Amt des 1. Kassierers gewählt werden zu können. Neu im Vorstandsteam des HEV sind zudem Sven Johannhardt (Stellvertretender Vorsitzender / sportliche Leitung) und Dennis Quernheim (Stellvertretender Vorsitzender / Marketing) – Sabine Richter (2. Kassiererin) und Olaf Krüger (Stellvertretender Vorsitzender) wurden im vergangenen Sommer für zwei Jahre gewählt und bleiben dem Vorstand des ostwestfälischen Eishockeyvereins erhalten.

Nachdem Jens Köstermeyer bereits auf der letzten Jahreshauptversammlung angekündigt hatte, dass er für den Posten des 1. Kassierers nur noch für ein Geschäftsjahr zur Verfügung stehen würde, endete seine langjährige Amtszeit mit dem 30.04.2022. Über viele Jahre agierte Jens Köstermeyer als 1. Kassierer des Herforder Eishockey Vereins, ebnete mit seinem herausragenden Knowhow den Weg des heimischen Eishockeystandortes, fand immer wieder zum passenden Zeitpunkt auch mahnende Worte und trug maßgeblich dazu bei, dass die Ice Dragons heute in der Oberliga angekommen sind und zudem auf ein gesundes Fundament setzen dürfen. Hierfür galt es jemanden zu finden, der diese außergewöhnlich gute Arbeit fortführen würde. Zudem traten auch Carina Will sowie Eva Wiesekopsieker von ihren Ämtern als Stellvertretende Vorsitzende zurück, werden jedoch die Arbeit des Herforder Eishockey Vereins weiterhin unterstützen, sofern ihnen dieses zeitlich möglich ist.

Bevor jedoch die erforderlichen Neuwahlen anstanden, gab Tobias Schumacher den Bericht über das vergangene Geschäftsjahr. Erstmalig nahm mit den Ladydragons eine Frauenmannschaft am Spielbetrieb teil und bereicherte somit die Herforder Eishockeylandschaft. Im Nachwuchsbereich nahmen trotz eines verlorenen Jahres aufgrund der Coronapandemie in sämtlichen Altersklassen Mannschaften am Spielbetrieb teil und durften insgesamt auf eine erfolgreiche Eiszeit zurückblicken. Mit Miha Zbontar wurde ein hauptamtlicher Trainer gewonnen, der auch in der kommenden Saison dem Herforder Nachwuchs erhalten bleibt und mit seiner Familie seinen Lebensmittelpunkt nach Ostwestfalen verlegt. Auch in der kommenden Eiszeit werden Teams in allen Altersklassen gemeldet. Im Seniorenbereich etablierten sich die Ice Dragons weiter in der Oberliga und belegten im zweiten Oberligajahr den 11. Tabellenplatz. Längst laufen neben den Kaderplanungen für die neue Spielzeit die Vorbereitungen zum Zulassungsverfahren zur Oberliga 22/23, deren Rahmenterminplan zunächst von 15 Teilnehmern ausgeht und deren Saisonstart für den 23. September vorgesehen ist.

Grundbasis des Eishockeystandortes Herford mit all seinen Teams inklusive Profieishockey bleibt ein breit angelegtes Partnernetzwerk des Herforder Eishockey Vereins. Inzwischen zählen rund 70 Unternehmen zu den Partnern des HEV, wobei sich für die vergangene Saison die Vermarktungsrechte der Eishalle zugunsten der Ice Dragons deutlich verbessert haben – u. a. hat sich der Name zur imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ längst etabliert. Auch das Catering für die Oberligaheimspiele ist auf den Verein übergegangen. Stück für Stück werden die Strukturen des Vereins, jedoch auch der Eishalle weiter professionalisiert und Tobias Schumacher informierte über den Stand der aktuell laufenden Umbauarbeiten im Kabinenbereich sowie der Planungen bzgl. Sitzplätzen. Umgesetzt wurde ein barrierefreier Bereich, der es gehbehinderten Zuschauern oder Rollstuhlfahrern nun ermöglicht, den Heimspielen des HEV beizuwohnen.

Als schwierig erwies sich die Rückkehr der Zuschauer während der Coronapandemie. Hatten die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins mit 600 Zuschauern im Schnitt kalkuliert, so sorgten Maskenpflicht, mehrfache Änderungen bzgl. 3G- und 2G-Regelungen, allgemeine Pandemieunsicherheit, jedoch auch eine längere Niederlagenserie dafür, dass man mit ca. 400 Zuschauern pro Spiel deutlich hinter den kalkulierten Erwartungen zurück blieb. Ausgerechnet zur zuschauerträchtigen Weihnachts- und Neujahrszeit sorgte ein kompletter Lockdown sogar noch einmal für mehrere Geisterspiele, was sich auch negativ auf der Einnahmenseite bemerkbar machte.

So blieben die Zuschauereinnahmen deutlich hinter den kalkulierten Einnahmen zurück, die zwar durch einige Mehreinnahmen in anderen Positionen abgemildert wurden, jedoch dafür sorgten, dass am Ende ein Bilanzverlust im hohen fünfstelligen Bereich zu Buche stand, wobei weiterhin der Bereich Sponsoring mit rund 60% den weitaus größten Posten auf der Einnahmenseite ausmacht. Mit verschiedenen Maßnahmen soll der aktuelle Bilanzverlust kompensiert werden. Tobias Schumacher zeigte auch anhand der vorliegenden Zahlen noch einmal die Bedeutung der Zuschauer für den Eishockeystandort Herford auf. „Wir brauchen in Herford die Zuschauer und müssen gemeinsam alles dafür tun, dass wieder mehr Besucher unsere Heimspiele besuchen. Auch unsere Sponsoren achten natürlich auf diese Zahlen und wollen eine volle Halle“, gab der scheidende 1. Vorsitzende bereits einen Ausblick auf wichtige Baustellen für die kommende Saison.

Nachdem Jörg Haferkorn den Bericht der Kassenprüfer verlas und ausdrücklich die geleistete Arbeit von Jens Köstermeyer würdigte, wurde der Vorstand von der Versammlung ohne Gegenstimme entlastet.

Bei den anschließenden Neuwahlen gab es zu den vom scheidenden Vorstand vorgeschlagenen Kandidaten keine Gegenkandidaten, die jeweiligen Wahlen von Frederick Otto, Tobias Schumacher, Sven Johannhardt und Dennis Quernheim erfolgten jeweils ohne Gegenstimme aus der Versammlung.

Somit setzt sich der neue Vorstand des Herforder Eishockey Vereins wie folgt zusammen:

  • Frederick Otto (1. Vorsitzender)
  • Tobias Schumacher (1. Kassierer)
  • Sabine Richter (2. Kassiererin)
  • Olaf Krüger (Stellvertretender Vorsitzender)
  • Sven Johannhardt (Stellvertretender Vorsitzender / sportliche Leitung)
  • Dennis Quernheim (Stellvertretender Vorsitzender / Marketing)   

Abschließend stellte Yasmin Wiesekopsieker – Duale Studentin (BWL mit Fachrichtung Sportmanagement) an der iba – Internationale Berufsakademie in Kooperation mit dem Herforder Eishockey Verein – eine Umfrage zur Zufriedenheit der Besucher mit den Heimspielen der letzten Saison vor, die unter https://questionpro.eu/a/TakeSurvey?tt=UQuiB%2BbYDQ6N6s0U1mSyXw%3D%3D abrufbar ist. Eine rege Teilnahme würde dem Verein für zukünftige Verbesserungen sehr helfen.

Vorstellung der neuen Vorstandsmitglieder:

Frederick Otto (1. Vorsitzender):

  • Wohnort: Herford
  • Alter: 36
  • Beruf: Kaufmann
  • Bisherige Funktionen/Aufgaben beim Herforder Eishockey Verein: Bereich Sponsoring
  • Persönliche Ziele in der neuen Vereinsfunktion: Weiterentwicklung des Sportevents Nr. 1 im Kreis Herford – Eishockey!!!
  • Erste Worte an die Mitglieder/Fans: „Wir – Zusammen – Für den HEV“

Sven Johannhardt (Stellvertretender Vorsitzender / sportliche Leitung):

  • Wohnort: Bielefeld
  • Alter: 40
  • Beruf: Geschäftsführer declaro Beschriftungs GmbH Gütersloh
  • Bisherige Funktionen/Aufgaben beim Herforder Eishockey Verein: Sportlicher Leiter, ehemaliger Spieler, teilweise Co-Trainer
  • Persönliche Ziele in der neuen Vereinsfunktion: Strukturen weiter ausbauen, Standort entwickeln, allgemein den Bekanntheitsgrad ausbauen
  • Erste Worte an die Mitglieder/Fans: „Ich glaube, dass wir gut aufgestellt sind und unser Hauptaugenmerk gilt der Rück- und Neugewinnung der Zuschauer, der Eishockeyfans, damit wir auch zukünftig die Sportart Nummer 1 in Herford bleiben“  

Dennis Quernheim (Stellvertretender Vorsitzender / Marketing):

  • Wohnort: Preußisch Oldendorf
  • Alter: 43
  • Beruf: Geschäftsführer Bitex Textilvertriebs- und Veredelungs GmbH / Diplom-Ingenieur Architektur
  • Bisherige Funktionen/Aufgaben beim Herforder Eishockey Verein: Teammitglied Bereich Medien & Social Media, Sprade TV-Mitarbeiter, Ticketshop, Fanartikelvertrieb
  • Persönliche Ziele in der neuen Vereinsfunktion: Steigerung der Zuschauerzahlen, Installation eines Kinderfanclubs nach dem Vorbild der Arminis, Partnerprogramm mit Schulen und Kindergärten
  • Erste Worte an die Mitglieder/Fans: „Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit Fans, Sponsoren, Ehrenamtlichen und Team viel für den Eishockeystandort bewegen, wir neue Menschen gewinnen, die sich für das Eishockey in Herford interessieren und arrangieren, um so Herford in der Oberliga zu etablieren und sportlich für eine positive Entwicklung sorgen. Ich wünsche uns für das Gelingen vor allem die nötige Geduld und stets einen konstruktiven Austausch aller Beteiligter.