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Exa IceFighters siegen Auswärts gegen Essen

Gestern Abend spielten unsere EXA IceFighters Leipzig zum ersten Mal nach zwei Jahren wieder am Westbahnhof gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen. Nach zwei Heimsiegen zu Beginn der Saison waren die Erwartungen dementsprechend hoch. Am Ende konnten die Moskitos mit 4-1 besiegt werden. Das klingt nach einem deutlichen Sieg, aber das Spiel war sehr lange „auf Messers Schneide“. Erst in den letzten zwei Minuten konnten unsere IceFighter die Tore drei und vier erzielen und das Ergebnis deutlicher gestalten. Bis dahin war es ein harter Kampf. Es fehlten die gewohnten Langzeitverletzten und auch Marvin Miethke musste krankheitsbedingt zuhause bleiben. Während des ersten Drittels verletzte sich dann noch Connor Hannon und im zweiten Drittel musste Tim Heyter verletzt raus. Während Connor Hannon, der bei diesem Spiel der Kapitän der Mannschaft war, auf die Zähne beißen und weiterspielen konnte, musste Tim ins Krankenhaus und genäht werden. Aber der junge Defender fuhr pünktlich mit dem Teambus zurück und wird am Sonntag spiele.

Der Start in das Spiel lief gut. Die Eiskämpfer zeigten sich gewohnt laufstark und machten auch viel Druck aufs Tor. Essens Torhüter Fabian Wegmann zeichnete sich ein ums andere Mal aus, als er zum Beispiel gegen Robin Slanina mit der Fanghand parierte. Machtlos war er dann in der 11. Minute, als Sebastian Hon seinen eigenen Nachschuss zum 1-0 verwandeln konnte. Im Anschluss legten aber die Hausherren einen Gang zu und hatten ihrerseits ein paar Möglichkeiten. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Essens Import Mitch Bruijsten in der 18. Spielminute. Patrick Glatzel hielt seinen Kasten aber sauber und so ging es mit dem 1-0 in die erste Pause. Im zweiten Drittel änderte sich das Spiel und Essen hatte deutlich mehr Chancen. Aber sicherlich war das auch bedingt durch viele Powerplaysituationen. Gleich in der 25. Minute hätte Mike Glemser den Ausgleich erzielen müssen, aber er traf das leere Tor nicht. Danach bekam Essen noch ein Geschenk der Offiziellen. Zu Beginn der Strafzeit gegen

Maximilian Spöttel gewinnt Jonas Riekkinen das Anspiel mit dem Stockende. Der Unparteiische sah hier ein Spiel mit der Hand und gab ihm zwei Minuten für Spielverzögerung. Auch Proteste halfen nicht und so hatten die Moskitos beinahe zwei Minuten Zeit bei 5 gegen 3 das Tor zu erzielen. Aber unsere Eiskämpfer hielten dagegen, blockten Schüsse, machten die Räume eng und Patrick Glatzel war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Nur einmal half der Pfosten, als Essens Kapitän direkt von der Blauen abzog. Kurz danach wurde Tim Heyter vom hohen Stock des Gegenspielers getroffen und musste zum Nähen ins Krankenhaus. Bis zum Ende des Drittels war es ein intensives Spiel, in dem beide Mannschaften Chancen hatten. Aber beide Torhüter zeigten eine starke Leistung.

In der 38. Minute war Patrick Glatzel dann doch machtlos. Mitch Bruijsten wurde vor dem Tor abgeschossen und von ihm prallte der Puck unhaltbar ins Tor. Mit dem 1-1 ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel hatte nicht mehr so viele Höhepunkte, wie der Mittelabschnitt. In der 46. Minute gewann Jonas Riekkinen das Bully und über Michal Schön kam der Puck zu Ian Farrell. Ian schoss aufs Tor und Robin Slanina stand goldrichtig für den Rebound. Sein 7. Saisontreffer bedeutete die 2-1 Führung. Danach spielten unsere Eiskämpfer defensiv konzentriert weiter und ließen kaum noch Chancen zu. Patrick Glatzel war nicht mehr zu bezwingen. Als Moskitos Coach Frank Petrozza den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm, fing Filip Stopinksi den Schuss ab, und verwandelte in der 59.Minute ins leere Tor zur 3-1 Entscheidung. Weil Essen danach nochmals alles versuchte und nicht aufgeben wollte, durfte sich auch Moritz Miguez mit einem weiteren Treffer in das leere Tor in der Schlussminute belohnen. „Wir haben heute sicher auch das Glück gehabt, dass du brauchst, um Spiele gewinnen zu können. Aber wenn ich sehe, wie meine Mannschaft seit Beginn der Saison mit den Ausfällen umgeht und trotzdem beinahe jede Woche liefert, bin ich sehr stolz auf die Einstellung und den Charakter der Truppe. Heute sind wir einfach zufrieden und glücklich über die drei Punkte“, sagte Headcoach Sven Gerike nach dem Spiel.