You are currently viewing EXA IceFighters Leipzig verlieren erstes Testspiel gegen die Rostock Piranhas

EXA IceFighters Leipzig verlieren erstes Testspiel gegen die Rostock Piranhas

Da mussten die Fans der EXA IceFighters gestern noch einmal ganz stark sein.
Nach einer ganzen Saison ohne Zuschauer im Stadion stand gestern endlich das erste Spiel im heimischen Kohlrabizirkus an und alles war bereit und die Fans voller Vorfreude.
Bereits zweieinhalb Stunden vor Spielstart versammelten sich die ersten Leipziger Anhänger vor der Eishalle. Doch dann kam die Nachricht, dass der Gegner aus Rostock im Stau steht. So verzögerte sich der Spielstart um gut eine Stunde. 18:10 Uhr war es dann endlich so weit.
Die Mannschaft kam aufs Eis und der Kohlrabizirkus erwachte endlich wieder zum Leben. Dieser Moment war sowohl für die Fans als auch für die Spieler sehr emotional.
Das erste Drittel startete noch etwas verhalten, auch wenn man merkte, dass Rostock bereits ein Testspiel absolviert und somit einen kleinen Spielvorteil hatte. Doch Goalie Eric Hoffmann war zur Stelle. Nach und nach fanden die Leipziger besser ins Spiel und konnten in der ersten Druckphase auch gute Chancen rausspielen. Neuzugang Jonas Wolter verfehlte nur knapp und traf die Latte vom Gehäuse des Rostocker Goalies. Kurz vor Drittelende klingelte es dann allerdings doch im Kasten der Messestädter. Somit ging es mit einem 0:1 Rückstand in die erste Drittelpause.
Der zweite Abschnitt begann schlecht, die IceFighters hatten Mühe ins Spiel zu finden und das nutzen die Raubfische eiskalt aus. Zwei schnelle Tore sorgten bereits nach wenigen Minuten für den 0:3 Rückstand. Das Leipziger Trainergespann reagierte und nahm eine Auszeit.
Doch auch das half leider nicht. Defender Tim Heyter musste nach einem harten Check vom Eis. Eine Gehirnerschütterung wurde diagnostiziert. Da die Leipziger ohnehin schon auf die zwei Verteidiger Hannon und Miethke verzichten musste, sprang Kapitän Eichelkraut als Verteidiger ein. Im Schlussdrittel drehten die IceFighters dann noch mal auf. Hannes Albrecht erlöste mit seinem Treffer zum 1:3 die sehnsüchtig wartenden Fans und es durfte endlich wieder gejubelt werden. Zum Penalty von Patrick Demetz wurde es dann noch mal ruhig in der Halle, leider scheiterte der gebürtige Italiener am Rostocker Goalie.