EXA IceFighters Leipzig verlieren auch zweites Viertelfinalspiel

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Gestern Abend verloren unsere EXA IceFighters Leipzig das zweite Playoff-Spiel der Best-of-3-Serie gegen die Crocodiles Hamburg mit 3-6 und verabschieden sich somit in die Sommerpause. Alle verletzten Spieler waren nochmal in den Kohlrabizirkus gekommen, um die Eiskämpfer moralisch zu unterstützen. Ihre Trikots waren, wie schon in Hamburg, an der Leipziger Spielerbank aufgehängt. Aber das half alles nichts. Hamburg präsentierte sich in diesem Spiel und dieser Serie als cleverer und kaltschnäuziger.

Zu Beginn dieses Spiels war klar, dass unsere Mannschaft schon mit dem Rücken zur Wand stand. Gewinnt man das Spiel, geht es am Dienstag noch einmal nach Hamburg. Verliert man, ist Sommerpause angesagt. Vielleicht war es diese Situation, die die Anfangsminuten so aussehen ließ, als ob die Mannschaft gehemmt und träge wäre. Hamburg traf in der 5. Minute und 6. Minute innerhalb von nur 19 Sekunden zum 1-0 und 2-0. Zweimal war es Viktor Östling, der Patrick Glatzel im Tor keine Chance ließ. Zweimal schlief die IceFighters-Defensive. Coach Sven Gerike nahm seine Auszeit. Das Team reagierte danach gut und biss sich zurück in das Spiel. Chancen für den Anschluss gab es ein paar, aber die Defensive der Hamburger hielt noch. In der 14. Minute war es das endlich so weit. Kapitän Florian Eichelkraut brachte seine Farben wieder ins Spiel. Marvin Miethke hatte geschossen und „Eichi“ verwandelte den Rebound. Es blieb beim 1-2 zur Pause.

Der zweite Abschnitt begann mit einiger Verzögerung, weil die Eisfläche noch zu nass war. Dann pfiffen die Unparteiischen das Spiel wieder an. Hamburg verlor den Puck im Aufbau und Erek Virch traf zum umjubelten Ausgleich. Denkste! Der Hauptschiedsrichter pfiff ab und verweigerte dem Tor die Gültigkeit, da Ihnen das Eis noch zu nass war. In der 23. Minute traf Hubert Berger nach schönem Zuspiel von Maximilian Spöttel zum 2-2. Dieser Treffer fiel im Powerplay. Hamburg wirkte wenig geschockt. In der 27. Minute legten die Gäste wieder vor. Maximilian Schaludek erzielte die erneute Führung. Diese konnte dann Robin Slanina in der 31. Spielminute wieder egalisieren. Danach waren unsere EXA IceFighters die bessere Mannschaft und schnürten die Gäste immer wieder in der eigenen Zone ein. Hamburg wirkte platt. Aber es gelang dem Gerike-Team nicht in Führung zu gehen. Diese erzielten wieder die Crocodiles Hamburg. Dominik Lascheit gelang in der 37. Minute das 4-3 aus Gästesicht. Robin Slanina verletzte sich noch bei einem Sturz in die Bande am Fuß und musste vorzeitig in die Kabine. Mit dem knappen Rückstand gingen unsere Eiskämpfer dann in die zweite Pause.

Im letzten Drittel wollten unsere Mannen nochmal alles versuchen, aber bissen sich immer wieder die Zähne an der Defensive der Hamburger aus. Sie warfen alles nach vorne und versuchten Chancen zu erzwingen. Aber mit der Brechstange klappte das nicht. Hamburg wartete geduldig auf Konterchancen. Eine davon nutzte in der 53. Minute erneut Lascheit zum 5-3 für die Gäste. Gerike nahm schon drei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis, um noch einen Treffer zu erzwingen, aber trotz mehrerer, guter Möglichkeiten gelang das nicht mehr. Hamburgs Thomas Zuravlev traf in der 60. Spielminute noch zum 6-3 Endstand aus Hamburger Sicht in das leere Tor. Damit endete nicht nur die Playoff-Serie gegen Hamburg, sondern auch die ganze Saison. Die EXA IceFighters Leipzig verabschieden sich in den Sommer und bedanken sich bei allen Helfern, Sponsoren und natürlich bei allen Fans, die auch in dieser schweren und denkwürdigen Saison zur Mannschaft gestanden haben.