EXA IceFighters Leipzig setzen Siegesserie fort

EXA IceFighters Leipzig setzen Siegesserie fort

Die Vorzeichen vor dem Spiel waren genau gegensätzlich zum Spiel vor zwei Wochen. Da hatte unsere EXA IceFighters Leipzig nur 11 Feldspieler aufstellen können und mussten am Ende mit einer 2-4 Niederlage die Rückreise antreten. Diesmal waren fast alle spielfähigen Eiskämpfer dabei und die Indians brachten es gerade mal auf 13 Spieler. Der Sieg ging am Ende mit 5-2 an unser Team. Roberto Pohle vertrat an der Bande Headcoach Sven Gerike und holte somit den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter seiner alleinigen Leitung.

Von Beginn an war zu sehen, dass die Hausherren trotz der Personallage nichts herschenken wollten. Die IceFighters hingegen traten ein wenig zu selbstsicher auf. Die drei Siege aus den drei Spielen davor hatten Rückenwind gegeben, aber leider nahm der ein wenig die Konzentration, die nötig war. Leipzig hatte zwar mehr Scheibenbesitz und Schüsse, aber die klaren Chancen hatten die Indianer. Folgerichtig gingen sie mit 1-0 in Führung. Parker Bowles fand in der 6. Minute den Rebound im Slot und ließ Eric Hoffmann keine Abwehrchance. Alex Zille konnte dann in der 10. Spielminute einen Schuss von Moritz Israel zum Ausgleich abfälschen. Das war wichtig für die IceFighters-Seele. Aber es blieb bis zur Pause ein eher pomadiges Spiel unserer Mannschaft, die Glück hatte, dass Ryan Del Monte frei vor dem Tor den Puck nicht traf. Das 1-1 war absolut verdient für die dezimierten Hannoveraner.

Roberto Pohle muss die richtigen Worte gefunden haben. Im zweiten Abschnitt sah das Spiel der EXA IceFighters Leipzig besser und geradliniger aus. Eine Strafe zu Beginn des Drittels gegen Robin Slanina blieb ohne Folgen. Danach drückten unsere Eiskämpfer mehr und mehr auf den Führungstreffer. Der gelang dann auch. In der 28. Minute fälschte Connor Hannon unhaltbar zum 2-1 ab. Die Vorarbeit kam erneut durch Moritz Israel. In der 35. Spielminute schnürte unsere Reihe um Florian Eichelraut den Gegner in der eigenen Zone ein und hatte mehrere sehr gute Chancen. Am Ende war es der Kapitän höchstselbst, der zum 3-1 für sein Team traf. Mit dieser Führung ging es in das letzte Drittel. Die Hannover Indians versuchten noch einmal alles, um doch Punkte aus diesem Spiel zu holen. Und sie bekamen Hilfe durch unnötige Strafen der IceFighters. „Die zwei Strafen nacheinander im letzten Drittel verhalfen den Indianern wieder in das Spiel zurückzukommen. Das war unnötig“, sagte Torhüter Eric Hoffmann nach dem Spiel. In der 49. Minute gelang Thore Weyrauch im Nachschuss der 2-3 Anschlusstreffer. Dann kam die vielleicht spielentscheidende Situation. In der 57. Minute versuchte Fabio Frick den Puck vor das Tor zu spielen, traf den Verteidiger der Rothäute am Schlittschuh du der Puck ging zum 4-2 ins Tor. Heimcoach Lenny Soccio wollte dann mit sechs Feldspielern vielleicht doch noch das Ergebnis verbessern, aber als Sofiene Bräuner dann zum 5-2 in der 60. Minute ins leere Tor traf, war das Spiel endgültig entschieden. Die IceFighters starten nun also mit vier Siegen in Folge ins Wochenende. Am Freitag sind Sie bei den TecArt Black Dragons zu Gast und am Sonntag empfangen wir ein letztes Mal den Herner EV im Kohlrabizirkus.