EXA IceFighters Leipzig schließen englische Woche mit 6 von 9 Punkten ab

EXA IceFighters Leipzig schließen englische Woche mit 6 von 9 Punkten ab

Wie die ersten beiden Begegnungen endete auch das gestrige Spiel zwischen unseren EXA IceFighters Leipzig und den Hammer Eisbären mit nur einem Tor Unterschied. Und wie auch in den ersten beiden Partien waren unsere Eiskämpfer am Ende der Sieger. Bis dahin wurden allerdings die Nerven der Zuschauer ordentlich strapaziert. „Man kann zwei Geschichten über dieses Spiel erzählen“, sagte Headcoach Sven Gerike nach dem Spiel und fügte hinzu: Die erste Geschichte lautet so: Zwei Tage nach dem kräftezehrenden Auftritt mit nur 11 Spielern in Hannover, waren einige Spieler nicht hundertprozentig fit. Genauso wenig waren es die Spieler, die wieder zurück im Lineup waren. Da war es klar, dass wir uns schwertun würden und wir sind sehr stolz auf die Moral der Truppe und freuen uns über die drei Punkte. Die zweite Geschichte erzählt von mangelnder Einstellung, fehlender Kritikfähigkeit und ungenügendem Leadership. Das klären wir aber intern.“

Das Spiel begann schlecht aus der Sicht unserer Mannschaft. In der Offensive ging kaum etwas zusammen. Pässe kamen ungenau, Abschlüsse waren halbherzig und kaum Bewegung im Spiel. Die größte Option hatte noch Hubert Berger in eigener Unterzahl, als leider nur den Pfosten traf. Zählbares gab es nur für die Gäste. Kevin Thau traf in der 5. Minute zum 0-1. Tobias Schwab hämmerte bei Überzahl den Puck humorlos zum 0-2 in die Maschen. Patrick Glatzel war chancenlos. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabine.

Aus dieser kamen diesmal unsere EXA IceFighters Leipzig besser heraus. Besseres Forechecking, besseres Körperspiel und bessere Körpersprache sorgten für mehr Chancen. Aber Gästetorhüter Sebastian May hielt gut dagegen. In der 25. Minute gelang Florian Eichelkraut in doppelter Überzahl der wichtige Anschlusstreffer. Aber weil einige Spieler zu kompliziert spielten und manchmal den berühmten Wald vor lauter Bäumen nicht sahen, blieb es beim 1-2 zur zweiten Pause.

Richtig spannend wurde es im letzten Abschnitt. Erst gelang Hubert Berger nach schönem Zuspiel in der 42. Minute der Ausgleich. Eine Minute später schlugen die Gäste wieder zu. Milan Svarc traf im Nachschuss. In der 49. Spielminute stand der sonst glücklos wirkende Robin Slanina goldrichtig und fälschte einen Lilik-Schuss erfolgreich ab. Als dann Hannes Albrecht in Überzahl auf 4-3 erhöhen konnte (54. Minute) dachten alle, dass damit der Kampfgeist der Gäste gebrochen wäre. Aber das war ein Fehler. Auch in Überzahl konnten die Eisbären noch einmal zurückschlagen. Andres Valdix behielt im Gewühl die Übersicht und traf in den Winkel. Dann kam die entscheidende Szene. Maximilian Spöttel zog das 1 gegen 1 auf sich, umkurvte seinen Gegenspieler und legte clever auf Florian Eichelkraut ab.

Der Kapitän der EXA IceFighters Leipzig behielt die Nerven und erzielte das 5-4. Hamm versuchte nochmal alles und nahm den Torhüter vom Eis, aber das änderte nichts mehr am Spielstand. Somit endet die englische Woche mit sechs von neun möglichen Zählern. Es bleibt zu hoffen, dass auch die restlichen Spieler schnell wieder fit werden, denn bereits am Mittwoch geht es im heimischen Kohlrabizirkus gegen den Tabellenführer, die Hannover Scorpions. Anbully ist 19:30 Uhr. Das Spiel wird live auf Sprade.TV übertragen.