EXA IceFighters Leipzig schlagen den Herner EV mit 6:0

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„So ein Tag, so wunderschön wie heute…“ hätten die Leipziger Fans sehr sicher gesungen, wenn ihnen erlaubt gewesen wäre, das Spiel gestern im Stadion live zu verfolgen. Unsere EXA IceFighters Leipzig erwischten einen sehr starken Tag. Allen voran Patrick Glatzel, der gestern einfach nicht zu überwinden war. Mit 6-0 gewannen Eichelkraut & Co beim Herner EV und sorgten somit für einen rundherum gelungenen Einstand von Fabio Frick.

Gleich zu Beginn des ersten Drittels setzten die Herner offensiv die ersten Duftmarken. Nach zwei Niederlagen am letzten Wochenende wollten die Hausherren die Trendwende erzwingen. Aber auch bei klaren Chancen gelang kein Tor. Anders war es bei unseren EXA IceFighters Leipzig. Nachdem der erste Druck am Gysenberg gut überstanden war, netzte Connor Hannon in der 11. Minute eiskalt zum 1-0 ein. Die schöne Vorarbeit kam von Hubert Berger. Gleich darauf mussten die Eiskämpfer eine Strafe von Walther Klaus hinnehmen. Diese überstanden sie aber schadlos. Das erste Powerplay konnte dann in der 15. Spielminute aber gleich genutzt werden. Hannes Albrecht beruhigte das Spiel, bediente den völlig freistehenden Michal Velecky und der Tscheche traf millimetergenau zum 2-0. Danach wurde es hektischer auf dem Eis. Große Chancen und leicht Fehler in der Defensive gab es auf beiden Seiten. Die Gastgeber hatten deutlich mehr Torschüsse und Chancen, aber trotzdem ging es mit dem 2-0 aus leipziger Sicht in die erste Pause. „Dieses „Hurra-Eishockey“ bei dem die defensive Arbeit so vernachlässigt wird und nur noch der Torerfolg im Vordergrund steht, gefällt mir gar nicht. Das mussten wir im zweiten Drittel wieder besser machen“, meinte Coach Sven Gerike nach dem Spiel.

Die IceFighters kamen stark aus der Kabine zurück. Ein weiteres Powerplay konnte zwar nicht genutzt werden, aber dafür gleich darauf die nächste große Chance. Connor Hannon gelang sein zweiter Treffer an diesem Abend. Hannes Albrecht schoss den Puck aufs Tor und Connor Hannon stand goldrichtig für den Rebound. Das 3-0 in der 25. Minute beendete den Arbeitstag von Hernes Torhüter Jonas Neffin. HEV-Trainer Danny Albrecht versuchte sein Team mit dem Torhüterwechsel nochmal aufzurütteln. Aber das gelang nicht. Die IceFighters spielten konzentriert und lauffreudig. Die Herner Offensivpower konnte sich nicht mehr so entfalten. Robin Slanina, der ein gewohnt auffälliges Spiel machte, scheiterte dann knapp am Pfosten, aber zum Glück machte es Hernes Patrick Asselin im Gegenzug genauso. Eine weitere Unterzahl überstanden die IceFighters kurz vor Drittelende, weil die Unterzahl-Spezialisten gut arbeiteten und Patrick Glatzel mit der Fanghand zur Stelle war. So ging es mit dem 3-0 Zwischenstand wieder in die Kabinen.
Aus dieser kamen die Gastgeber nochmal mit Schwung und Wut im Bauch. Aber es half alles nichts. Die defensive Arbeit der IceFighters war stark und Patrick Glatzel einfach nicht zu bezwingen. In der 52. Spielminute machte Walther Klaus dann endgültig den Deckel auf die Partie. Sein Schuss fand seinen Weg durch Freund und Feind. Das 4-0 war sein erster Treffer für die EXA IceFighters und wurde dementsprechend bejubelt. Danny Albrecht nahm dann sehr frühzeitig Björn Linda zugunsten des sechsten Feldspielers vom Eis, um endlich das erste Tor zu erzwingen. Aber der HEV scheiterte an den eigenen Nerven oder Patrick Glatzel. Maximilian Spöttel durfte dann in der 57. Minute das 5-0 ins leere Tor erzielen. Den Schlusspunkt setzte Marvin Miethke in der 59. Minute. Nach schönem Zusammenspiel mit Sofiene Bräuner schlug sein Sonntagsschuss zum 6-0 Endstand ein. „Unser Sieg hatte mehrere Gründe. Zum einen natürlich einen sehr starken Patrick Glatzel. Außerdem waren wir brutal effektiv. Der Einsatzwille, die Intensität und der Spirit im Team waren auch top“, lobte Coach Sven Gerike im Anschluss an das Spiel.