EXA IceFighters Leipzig müssen sich den Hannover Indians mit 4:2 geschlagen geben

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8:6 und 13:3 waren die Endstände auf Seiten der Hannover Indians in den vergangenen beiden Spielen. Da hatte der ein oder andere sicher mit einem ähnlich hohen Ergebnis gegen den Mini-Kader um Chefcoach Gerike am gestrigen Abend gerechnet. Aber die EXA IceFighters bewiesen Kampfgeist und ein starker Patrick Glatzel sorgte am Ende dafür, dass die Indians nicht über den 4:2 Endstand hinaus kamen.

Das erste Drittel begann auf Seiten der Leipziger eher vorsichtig. Man versuchte sich mit nur 11 Feldspielern erst einmal auf die Situation einzustellen. Doch dann reichte eine kleine Unachtsamkeit und Hannovers Bacek traf in der 4. Spielminute zum 1:0. Nach diesem Tor spielte sich viel im Drittel der Leipziger ab, die Ihre Defensivarbeit jedoch recht gut machten. Auch die erste Unterzahlsituation überstanden die Mannen von Chefcoach Gerike gut. Ein Fehlpass in der 17. Minute sorgte dann für den 2:0 Pausenstand durch Pohanka. Mit 16:5 Torschüssen ging s dann in die Kabine.

Aus dieser kamen die IceFighters zunächst besser raus und schafften es, die Indians endlich mal unter Druck zu setzen. Leider folgten dann zwei kurz aufeinanderfolgende Strafen gegen Eichelkraut und Israel. Da ließen sich die Hannover Indians natürlich nicht zweimal bitten und erhöhten innerhalb einer Minute auf 4:0. Nun dachte man sicher, die Indians würden sich jetzt warm schießen, doch so kam es nicht. Die EXA IceFighters ließen kein Gegentor mehr zu und es ging mit vier Toren Rückstand in die 2. Drittelpause.

Im letzten Drittel wuchs Goalie Patrick Glatzel dann mal wieder über sich hinaus und wehrte jeden Schuss der Indians ab. Obwohl diese mit nahezu vollem Line-up definitiv laufstärker sein sollten, schafften Sie es nicht vorbei an Glatzel. In der 43. Spielminute konnten auch die Leipziger Fans dann endlich jubeln. Walther Klaus zog von der blauen Linie ab und Velecky fälschte den Puck unhaltbar ins Tor von Zabolotny ab. Die weiteren Minuten spielte die Gerike-Truppe konzentriert runter und versuchte mit Ihren zwei Reihen auch die letzten 10 Minuten noch mitzuhalten. Kurz vor Spielende wurde Sofiene Bräuner bei einem Alleingang unsanft gestoppt und es gab einen Penalty, den Bräuner souverän zum 4:2 Endstand einnetzte. Trotz Niederlage sahen viele ein gutes Spiel der Leipziger Truppe. Bleibt zu hoffen, dass einige Spieler schnell wieder aufs Eis zurückkehren, um wieder angreifen zu können.