EXA IceFighters Leipzig können trotz Aufholjagd nicht punkten

EXA IceFighters Leipzig können trotz Aufholjagd nicht punkten

Gestern Abend mussten die EXA IceFighters Leipzig eine knappe Niederlage in Diez-Limburg gegen die Rockets einstecken. Mit 6-4 gewannen die Hausherren in einem schnellen, aber unerfahrenen Spiel. Den IceFighters fehlte am Ende die Kraft und Konzentration, um doch punkten zu können. Das Spiel begann mit wenig Kontrolle und vielen Puckverlusten auf beiden Seiten. Die Rockets versuchten immer wieder mit schnellen Kontern gefährlich zu werden. Das gelang in der 7. Spielminute als Kyle Brothers das 1-0 erzielen konnte. Danach gab es einige unnötige Strafen gegen Leipzig und das viele Penaltykilling kostete weiter unnötig Kraft. Die IceFighters schafften es fast Strafen, zum Teil auch mit 2 Mann weniger, schadlos zu überstehen. Aber in der Summe waren das zu viele Regelverstöße. Trotzdem blieb es auch dank des erneut starken Eric Hoffmann beim knappen 0-1 zur Pause. Im zweiten Drittel gab es gleich wieder eine 3 gegen 5 Unterzahl. Diesmal gelang den Rockets der Treffer. Es war erneut Kyle Brothers, der in der 21. Minute auf 2-0 erhöhen konnte. Die erste Überzahlsituation des Spiels für die Eiskämpfer konnte Moritz Israel in der 25. Spielminute zum Anschlusstreffer nutzen. Danach kam eine bittere Szene. Paul König wurde per Cross-Check in die Bande befördert. Er musste das Spiel verletzt beenden. Trotzdem gab es nur eine 2-Minuten-Strafe. Die Unparteiischen wollten diese Entscheidung aber nicht kommentieren. Kurz darauf brachte ein unnötiger Puckverlust das 3-1 für Diez-Limburg durch Dominik Patocka. Die IceFighters drehten jetzt aber nochmal richtig auf. Minutenlang wurden die Hausherren in ihre Defensive gedrängt und Torhüter Jan Guryca mit Schüssen eingedeckt. Diese Arbeit wurde auch belohnt. Erst war es in der 38. Minute Florian Eichelkraut, der beim Break die Nerven behielt und dann fälschte Michal Velecky 6 Sekunden vor dem Ende des Drittels zum verdienten 3-3 ab. Diez-Limburg schien schwer getroffen zu sein und konnte sicher froh sein, dass es erst einmal in die Pause ging. Zum letzten Drittel kamen beide Mannschaften wieder mit mehr Elan aufs Eis. Sie belauerten sich gegenseitig und versuchten weniger Fehler in der Defensive zu machen. Eine Einzelaktion sorgte für die nächste Führung der Raketen. Marc Zajic traf in der 45. Minute zum 4-3. Eine weitere unnötige Strafe brachte die Vorentscheidung. Kevin Lavalee traf in der 51. Minute zum 5-3. Danach lief nicht mehr viel bei den IceFighters. Florian Eichelkraut gelang es nochmal bei 6 gegen 5 in der 59. Spielminute auf 5-4 zu verkürzen, aber als Coach Sven Gerike erneut den Torhüter vom Eis nahm, gelang Kevin Lavalee der Empty-Net-Treffer zum 6-4 Endstand.