EXA IceFighters Leipzig geben in letzter Minute das Spiel aus der Hand

EXA IceFighters Leipzig geben in letzter Minute das Spiel aus der Hand

Gestern Abend stand das erste Heimspiel der Saison gegen die Hannover Scorpions auf dem Programm. Der Tabellenführer kam frisch aus seiner 14-Tage-Quarantäne. Bei unseren EXA IceFighters Leipzig musste Leon Lilik neben den bekannten Ausfällen auf der Tribüne Platz nehmen. Eine Prellung verhindert seinen Einsatz.

Das Spiel begann wie erwartet mit einem sehr hohen Tempo, viel Körpereinsatz und intensiven Zweikämpfen. Die ersten Chancen hatten die Gäste. Das erste Tor des Abends schossen jedoch die Hausherren. In der 6. Minute fälschte Florian Eichelkraut einen Schuss von Robin Slanina unhaltbar ab. Dieses Tor fiel im Powerplay. Danach war es ein ganz starkes erstes Drittel unserer Mannschaft. Die Scorpions kamen nicht zur Entfaltung und die Eiskämpfer hatten viele Chancen. Das Schussverhältnis von 14-4 im ersten Abschnitt untermauerte das Geschehen auf dem Eis. Im dritten Powerplay des Abends gelang der zweite Treffer. Erneut war es Kapitän Florian Eichelkraut, der diesmal im Nachschuss (18. Minute) erfolgreich war. Eine Minute später wäre der Kohlrabizirkus normalerweise explodiert. Paul König stand plötzlich ganz allein vor dem Gästetor und erzielte das 3-0. Die erste Pause dürfte zum richtigen Zeitpunkt für die Skorpione gekommen sein.

So schien es zumindest im zweiten Abschnitt. Die Gäste kamen besser ins Spiel du machten unaufhörlich Druck. Anfangs noch ohne zählbaren Erfolg, weil Patrick Glatzel bei den durchaus guten Torchancen stets zur Stelle war. In der 31. Spielminute war er dann allerdings machtlos. Julian Airich zog an Glatzel vorbei und traf zum 1-3. Dieser Gegentreffer zeigte leider Wirkung. Wenige Sekunden später vertändelten die IceFighters den Puck beim Aufbau und Feodor Kolupaylo bedanke sich artig mit dem 2-3. Die folgenden Minuten waren schwer anzusehen. Die Tabellenführer aus der Wedemark kontrollierten das Geschehen nach Belieben. Ein paar Minuten später hatten sich unsere Mannen wieder erholt und konnten nochmal gute Chancen erarbeiten. Leider ohne weiteren Torerfolg.

Das letzte Drittel hatte es nochmal in sich. Eine fragwürdige Entscheidung der Unparteiischen brachte Alex Zille auf die Strafbank. Der Favorit ließ sich diese Chance nicht nehmen und erzielte das 3-3 in der 45. Minute. Unsere IceFighters antworteten diesmal sehr gut und setzten die Gäste gehörig unter Druck. Moritz Israel belohnte das dann in der 49. Minute. Tim Junge brachte die Scheibe überlegt zum Tor und Israel war ein dankbarer Abnehmer des Rebounds. Die Sensation schien wieder greifbar nahe.

Doch die Skorpione stachen erneut zu. In der 55. Spielminute erzielte Feodor Kolupaylo den erneuten Ausgleich. Und jetzt wurde es ganz ganz bitter. In der 58. Minute erhielt Michal Velecky eine unnötige Strafe und die Gäste waren erneut eiskalt. 48 Sekunden vor dem Ende der Partie gingen sie in Überzahl wieder durch Kolupaylo zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung. Diese hielt auch und per Empty Net konnte Julian Airich sogar noch auf 6-4 erhöhen.

„Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Am Ende haben Kleinigkeiten ein sehr starkes Oberligaspiel entschieden. Das ist natürlich bitter, aber so ist der Sport“, lautet das knappe Fazit von Headcoach Sven Gerike.

Bereits morgen erwarten die Exa IceFighters den nächsten Gegner im Kohlrabizirkus. Die Piranhas auf Rostock reisen zum Teddy-Toss-Heimspiel an. Dieses besondere Spiel findet in Kooperation mit der Elternhilfe für krebskranke Kinder statt. Ein Großteil der Tageserlöse sowie weitere Geldspenden gehen der Elternhilfe zugute. Anbully ist 20:00 Uhr. Die Vorberichte und das Spiel werden ab 19:15 Uhr live auf Sprade.TV übertragen.