EXA IceFighters Leipzig bezwingen die Piranhas mit6:4

EXA IceFighters Leipzig bezwingen die Piranhas mit6:4

Am Freitagabend stand für unser Team das erste Spiel in Rostock in dieser Saison auf dem Plan. Am Ende gewannen unsere EXA IceFighters Leipzig mit 6-4 und konnten wichtige 3 Punkte mit auf die Heimreise nehmen.

Im ersten Drittel lief alles nach Plan. Die neu zusammengestellten Reihen machten viel Tempo und Druck. Die Hausherren kamen kaum zu Chancen oder Abschlüssen. In der 3. Minute erhielt Paul König eine Strafe, die sein Team aber unbeschadet überstand. Kurz darauf, in der 6.Spielminute, gelang Robin Slaninaim Nachschuss das 1-0. Weiter ging es mit konzentrierter Abwehrarbeit und gutem Forechecking. In der 15.Minute eroberten die Eiskämpfer die Scheibe in der neutralen Zone, schalteten schnell um, brachten über Moritz Israel und Sofiene Bräuner den Puck zu HubertBerger, der wieder im Nachschuss erfolgreich war. Das 2-0 bedeutete auch den Pausenstand.

Im zweiten Drittel ging es eigentlich wieder gut los, aber dann gab es einen Bruch im IceFighters-Spiel. Drei Gegentore innerhalb von drei Minuten sorgten zwischen der 25. und 28. Minute dafür, dass die Piranhas das Spiel drehten. Alle drei Gegentore waren in der Entstehung sehr unnötig und veranlassten Headcoach Sven Gerike die Auszeit zu nehmen. „Wir mussten wieder Kontrolle über das Spielgeschehen gewinnen. Da waren einige Fehlentscheidungen der Spieler dabei, die Rostock eiskalt ausnutze. Das war unnötig zu diesem Zeitpunkt“, ärgerte sich der Coach nach dem Spiel. Seine Mannschaft zeigte aber eine starke Reaktion. Sie revanchierte sich auch mit drei Treffern in drei Minuten vor der Drittelpause. Florian Eichelkraut (37.Minute) in Überzahl, Erek Virch (39.Minute) und Michal Velecky (40.Minute) hießen die Torschützen. Somit ging es mit 3:5 in die zweite Pause.

Im letzten Drittel wurde es nur noch einmal spannend, weil die Eiskämpfer in der 56.Minute den Puck vertändelten und in einen weiteren Konter liefen, den die Raubfische zum 4.Tor nutzten. Trotzdem konnten sich unsere Mannen am Ende über drei Punkte freuen, weil Rostock kein Treffer mehr gelang. Hannes Albrecht machte wenige Sekunden vor Schluss mit dem Empty-Net-Tor den Deckel auf die Partie und sorgte für den 4:6 Endstand.