EXA IceFighters klettern einen Platz nach oben in der Tabelle

EXA IceFighters klettern einen Platz nach oben in der Tabelle

Am Ende des Spiels in Hamm gegen die Eisbären, standen drei Punkte auf dem Konto der EXA IceFighters Leipzig. Mit 3-2 konnte das Team von Coach Sven Gerike gewinnen. Der Weg dorthin war allerdings schwierig, wie der Coach anschließend attestierte: „Wir haben uns speziell in der Offensive das Leben selbst schwer gemacht. Aber die Eisbären haben auch sehr stark gekämpft und uns alles abverlangt. Am Ende bin ich froh über die drei Punkte!“

Der Start des Spiels gelang eigentlich nach Plan. Gleich zweimal konnten die Eiskämpfer in den ersten Minuten im Powerplay ran. In der 4. Minute gelang auch durch Florian Eichelkraut der Treffer zu 1-0. Er fälschte einen Schuss von Moritz Israel unhaltbar ab. Danach kamen die Hausherren besser ins Spiel und hatten ihrerseits gute Chancen. Patrick Glatzel konnte sich mehrmals auszeichnen. Dann hatte er auch das Glück des Tüchtigen, als der Puck am Pfosten und dann nicht im Tor landete. Zum Glück stellte Hubert Berger in der 16. Minute die 2-0 Führung her. So ging es auch in die Pause.

Daraus zurück entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der wenigstens aus Leipziger Sicht unnötig schien. Mehrfach konnten sich die EXA IceFighters im Drittel der Hausherren festsetzen. Doch der Abschluss war zu harmlos, oder zu ungenau. Marvin Nickel im Hammer Tor hatte darüber hinaus einen hervorragenden Tag. In der 26. Minute gab es eine Szene, die unseren Sport so hervorragend beschreibt. 4 gegen 2 liefen unsere IceFighters auf das Tor der Eisbären zu. Aber der Abschluss gelang nicht. Dafür kam es sofort zum Gegenzug. Die Hammer Paradereihe zeigte, wie es geht. Kevin Orendorz schloss den Konter mit einem herrlichen Direktschuss in den Winkel ab. Der Anschlusstreffer kam zu diesem Zeitpunkt aus dem Nichts. Drei Minuten später gelang es Moritz Israel aus den vielen Chanen der fleißigen IceFighters Kapital zu schlagen. Er erzielte das 3-1. Doch diesmal hatten die Hammer ihrerseits schnell ein Antwort parat. In der 32. Minute gelang Gianluca Balla in Überzahl der erneute Anschlusstreffer. So ging es mit 3-2 aus Leipziger Sicht in die zweite Pause.

Das letzte Drittel wurde zur Zitterpartie für das sächsische Team. Aber hauptsächlich, weil die wirklich guten und vorhanden Chancen einfach nicht genutzt wurden. „Da musst du einfach ruhiger und cleverer abschließen und das ein oder andere Tor mehr erzielen. Dann brauchst du nicht bis zum Ende bangen. Das war zwar unnötig, spricht allerdings auch für niemals aufgebende Gastgeber“, sagte Sven Gerike im Anschluss an das Spiel.

In den letzten Minuten nahm Eisbären-Coach Ralf Hoja noch den Torhüter vom Eis um mit sechs Spieler den Ausgleich zu erzwingen, aber Patrick Glatzel war nicht mehr zu bezwingen an diesem Abend.
Damit holen die IceFighters insgesamt vier von sechs möglichen Punkten an diesem Wochenende und sichern sich somit Tabellenplatz fünf.
In der kommenden Woche warten mit zwei Auswärtsfahren nach Hamburg und Tilburg zwei schwere Gegner auf die Leipziger.