EVF kann beim Tabellenführer Regensburg nichts holen und verliert mit 0:5

EVF kann beim Tabellenführer Regensburg nichts holen und verliert mit 0:5

Die Serien stehen weiterhin. Regensburg hat auch das 16. Heimspiel der Saison gewonnen, Füssen bleibt weiterhin gegen den EVR sieglos. Beim 0:5 (0:1, 0:3, 0:1) hätten die Ostallgäuer in den ersten beiden Dritteln durchaus ihre Möglichkeiten gehabt, insgesamt gibt es am verdienten Sieg der Eisbären aber nichts zu rütteln. Sie zeigten eine starke Abwehrleistung und trafen zur rechten Zeit. Viel können sich aber auch die Füssener nicht vorwerfen, außer eben gar keine ihrer eigenen Chancen genutzt zu haben.

Ein gutes Startdrittel spielten die Gäste in der Donau-Arena, die Partie war in diesen ersten zwanzig Minuten sehr ausgeglichen. Allerdings verzeichnete das Heimteam die besseren Chancen, so dass die 1:0-Führung nach diesem Abschnitt in Ordnung ging. Kroschinksi traf nach einem schnellen Angriff. Zuvor hatte Ontl die Latte getroffen, außerdem musste Andi Jorde im EVF-Gehäuse Alleingänge wieder von Ontl sowie Flache stoppen. Die Schwarz-Gelben hatten auch eine ganze Reihe von Möglichkeiten, darunter zwei Überzahlspiele, wurden aber meistens im letzten Moment noch abgeblockt.

Im mittleren Abschnitt schraubte der Tabellenführer das Ergebnis dann auf 4:0 hoch. Hier wurden die Füssener etwas unter Wert geschlagen, denn auch sie hatten sehr gute Chancen. Das ist aber dann auch wohl der Unterschied zwischen dem ersten und dem elften Platz. Zwei Überzahlspiele und zwei Weitschüsse, dazu ein Solo um das EVF-Gehäuse brachten die Treffer durch Richard Divis, Matteo Stöhr und Jakob Weber. Gerade zur Hälfte der Partie lag mehrmals ein Füssener Treffer in der Luft, die größte Chance hatte Marco Deubler. Und auch Eric Nadeau und Vincent Wiedemann scheiterten in der Schlussphase knapp. So ging es mit einem deutlichen Rückstand in die Kabine.

Das letzte Drittel ist schnell zusammengefasst. Der EVF zeigte bis zum Ende Kampfgeist und Einsatz, konnte sich offensiv aber nicht mehr in Szene setzen. Doch die ganz großen Chancen hatten auch die überlegenen Eisbären nicht mehr. Viel Glück war beim 5:0 durch Richard Divis kurz vor Ende im Spiel, er traf noch gegen den mittlerweile eingewechselten Füssener DNL-Torhüter Clemens Wiedemann. (MiL)