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EVF feiert mit einem 5:3 gegen Memmingen seinen ersten Saisonsieg

Der erste Sieg in der noch jungen Spielzeit ist perfekt. Der EVF hat die Partie gegen die zuvor verlustpunktfreien Indians aus Memmingen vor allem dank eines starken Schlussabschnitts mit 5:3 (1:2, 0:1, 4:0) für sich entschieden. Kampf, Einsatz und ein starker Benedikt Hötzinger im Tor waren die Zutaten für den Erfolg gegen den Favoriten aus der Maustadt. Dabei mussten die Füssener auf die noch längere Zeit verletzten Marc Besl und Andrei Taratukhin sowie Florian Simon verzichten, außerdem waren auch keine Förderlizenzspieler dabei. In der Verteidigung gab der 18-jährige David Kaiser sein diesjähriges Oberligadebüt.

Begonnen hat die Begegnung für das Füssener Team schlecht. Nach nur 41 Sekunden erzielte Donat Peter die Gäste-Führung. Und auch der zweite Angriff des ECDC hätte beinahe einen Treffer gebracht. Die Füssener fanden dann aber immer besser ins Spiel und konnten das erste Powerplay durch Vincent Wiedemann gleich zum Ausgleich nutzen. In der Folge war die Partie ausgeglichen, ein Treffer gelang aber nur Memmingen durch einen Weitschuss von Christopher Kasten zum 1:2.

Der mittlere Abschnitt war hart umkämpft mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ein Schuss von Dejan Vogl wurde noch von der Linie gekratzt, auf der anderen Seit war ein Alleingang von Sergej Topol die größte Chance. Als Linus Svedlund, wieder mit einem Weitschuss, das 1:3 erzielte, schien die Partie zugunsten der Gäste zu laufen. In Überzahl hatten die Füssener danach aber gleich vier Riesenchancen, darunter einen Pfostentreffer.

Im Powerplay startete der EVF auch in das letzte Drittel und hier gelang Sekunden nachdem der fünfte Memminger Spieler wieder auf dem Eis war der Anschlusstreffer durch Eric Nadeau. Jetzt war Stimmung in der Halle, erst recht nachdem Dejan Vogl fünf Minuten später die Scheibe zum 3:3 ins Netz setzte. Der ECDC blieb dank seiner starken Einzelspieler aber gefährlich, Füssen hatte nun jedoch das Momentum auf seiner Seite. Ein Überzahlspiel brachte durch Verteidiger Jörg Noack die erstmalige Führung, und diese wurde bis zum Ende verteidigt. Benedikt Hötzinger hielt alle Chancen der Gäste, Petr Pohl setzte zudem einen Alleingang nur ans Außennetz. Für Füssen scheiterte Eric Nadeau mit einem tollen Solo, ehe Memmingen knapp zwei Minuten vor Ende Torhüter Vollmer gegen einen zusätzlichen Feldspieler eintauschte. Doch auch das brachte keinen Erfolg mehr, im Gegenteil erzielte Christian Krötz eine Sekunde vor Ende auch noch das 5:3 für die aufopferungsvoll kämpfenden Füssener, die sich den Sieg so redlich verdienten. (MiL)