Es ging so gut los für die Piranhas mit der 2:0-Führung

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Am Ende aber gab es eine bittere 2:4-Niederlage beim Herner EV. Die Schiedsrichter ließen Fingerspitzengefühl vermissen.

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Sonntag in der Oberliga Nord beim Vierten Herner EV mit 2:4 (2:1, 0:1, 0:2).

Beim 4:6 gegen die Icefighters Leipzig am Freitag hatte der REC zwischenzeitlich ein 0:2 zum 3:2 gedreht, und Headcoach Chris Stanley resümierte: „Die Jungs haben gut gekämpft. Die Führung im zweiten Drittel war unser Weg, so wollten wir eigentlich weiterspielen, ließen dann aber nach. Das war der Unterschied. Aber aus kämpferischer Sicht erkenne ich Licht am Ende des Tunnels. Momentan fehlen uns jedoch die Ergebnisse.“

Dabei blieb es auch am Sonntag.

REC mit dem cleveren Beginn und zwei Toren

Und es ging so gut los für den Rostocker Mini-Kader mit Treffern von August von Ungern-Sternberg und Constantin Koopmann, der nach zwei Minuten „Pause“ fast direkt von der Strafbank aufs Herner Tor stürmte und auf 2:0 erhöhte.

„Es wäre natürlich sehr schön gewesen, mit diesem Ergebnis in die Pause zu gehen“, so Mannschaftsleiter Dirk Weiemann. „Wir machen es bislang clever, lassen kaum Chancen zu, zerstören den Spielaufbau der Gastgeber. Ich hoffe, dass wir es kräftemäßig weiter gut durchhalten.“

Bis auf das 2:2 ließen die Gäste im Mitteldurchgang nichts zu, hatten vielmehr allein durch Tom Pauker drei gute Möglichkeiten (einmal Pfosten) – alles drin noch also in der Hannibal-Arena am Gysenberg vor dem letzten Abschnitt.

„Herne macht jetzt natürlich viel Druck“, so Dirk Weiemann. „Es wird eine Kraftfrage, aber ich hoffe, wir können uns belohnen und nehmen hier was mit.“

Favorit nutzt seinen Überzahl-Vorteil zum 3:2

Lange hielten die Piranhas das 2:2, zeigten eine starke kämpferische Vorstellung, doch nach 56:13 Minuten war es dann doch passiert, erzielte der Favorit seinen dritten Treffer und packte anschließend noch einen vierten drauf, schob den Puck ins leere Tor, nachdem REC-Keeper Leon Meder zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen worden war.

Dirk Weiemann: „Sehr bitter für die Mannschaft, die heute gekämpft und gerackert hat. Wir hätten einen oder zwei Punkte verdient gehabt. In der Endphase des Spiels hätte ich mir von den Schiedsrichtern mehr Fingerspitzengefühl gewünscht: Der, der angefangen hat, bekommt nur zwei Minuten und unser Spieler zwei plus zwei – so fällt dann auch das 3:2. Tut mir wirklich leid für die Truppe, die ein gutes Spiel abgeliefert hat.“