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Englische Woche in der Oberliga – Ab sofort 999 Zuschauer zugelassen

Im Freitagspiel trafen die Riverkings zunächst abermals auf den EV Füssen. Diesmal reiste man allerdings an den Kobelhang. Ohne Dennis Neal, Mark, Krammer und Nicolas Strodel, aber dafür mit Förderlizenzspieler Alexander Binder startete das Team von Trainer Sven Curmann eher verhalten. Zwar kam beide Mannschaften zu einigen Chancen, Füssen allerdings zu Beginn mit leichtem optischen Übergewicht. Als in der 7. Minute Füssens Marc Besl eine Unachtsamkeit der Landsberger Verteidigung an Füssens blauer Linie ausnutzte und einen Alleingang startete, war auch der ansonsten gut haltende Jonas Stettmer im HCL Tor machtlos. Besl versenkte den Puck mit einem trockenen Schuss zum 1:0 für die Gastgeber. Die Riverkings kamen in der Folge zu einigen guten Chancen z.B. durch Adriano Carciola und Patrik Rypar. Allerdings fand die Scheibe einfach nicht den Weg ins Tor der Füssener.

Im 2.Drittel lief spielerisch nicht sehr viel zusammen. Die Fehler häuften sich auf beiden Seiten. Allerdings konnte in der 24. Minute Patrik Rypar mehr oder minder aus dem nichts Ausgleichen. Er nutze eine Nachlässigkeit von Füssens Torwart Benedikt Hötzinger aus und stocherte aus nächster Nähe den Puck über die Torlinie. Als Adriano Carciola in der 27. Minute auf der Strafbank Platz nehmen musste, erkämpfte sich Mika Reuter im gegnerischen Drittel die Scheibe und bediente perfekt den heraneilenden Jussi Nättinen. Dieser netzte das Spielgerät in bester Torjägermanier zur 2:1 Führung ein. Diese währte aber nicht lange, Füssen glich kurze Zeit später in Überzahl zum 2:2 aus. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die zweite Pause.

Im letzten Drittel konnte Füssen bis zur 50. Minute auf 4:2 durch Hops und Miller davon ziehen, ehe Sven Gäbelein nach einem schönen Konter über Frantsiek Wagner auf 4:3 verkürzen konnte. Der HCL versuchte nochmals alles und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Leider nutzte dies nichts mehr, im Gegenteil, Füssen konnte durch ein Empty Net Goal zum 5:3 Endstand treffen.

Im zweiten Spiel des Wochenendes begrüßte man den SC Riessersee im eigenen Eisstadion. Der personell auf Grund von Coronafällen und Verletzungen ausgedünnte Kader tat sich über die gesamte Spielzeit hart. Zwar erarbeitete man sich immer wieder Chancen, allerdings konnte man diese nicht verwerten und lies dafür hinten immer wieder Torchancen für die Gäste zu. Das Resultat: eine 4:1 Niederlage. Das Tor für den HCL erzielte Markus Jänichen.

Zum Auswärtsspiel am Mittwoch traten die Riverkings beim ECDC Memmingen an. Nach ordentlichem Beginn und durchaus guten Chancen für den HCL konnte Memmingen in der 10. Minute durch eine feine Einzelleistung von Matej Pekr in Führung gehen. Nur 2 Minuten später konnte Adriano Carciola die Scheibe nicht im Indians Tor unterbringen, allerdings nutzte direkt im Anschluss abermals Pekr einen Konter zum 2:0. Als 20 Sekunden später Leon Kittel das 3:0 erzielen konnte. Wechselte Trainer Sven Curmann den Torwart. Dies geschah eher um den Zeichen eines Neuanfangs an die Mannschaft zu setzen, denn David Blaschta, der bis dahin das Tor hütete, war an den Toren durchaus schuldlos. In der 15. Minute war dann der HCL mit einem Überzahlspiel am Zug. Allerdings vertendelte man den Puck und so konnte Ondrej Nedved Memmingens Milan Pfalzer nur noch unfair stoppen, so dass der Schiedsrichter auf Penalty entschied. Diesen verwandelte der gefoulte sicher. In der gleichen Überzahlsituation gelang allerdings Frantisek Wagner dann doch noch der Treffer zum 4:1. Eine weitere Schwäche in der extrem ersatzgeschwächten Landsberger Abwehr nutzte Leon Kittel zum 5:1 Pausenstand. Im 2. Drittel kamen die Riverkings besser ins Spiel und dadurch auch zu einigen hochkarätigen Chancen. Allerdings gelang es Marvin Feigl, Sven Gäbelein und gleich mehrfach Mika Reuter nicht den Puck im gegnerischen Tor unterzubringen. Torwart Jonas Stettmer hingegen entschärfte einige gute Chancen der Hausherren. Als sich alle Beteiligten bereits auf ein torloses 2. Drittel eingestellt hatten, traf allerdings Matej Pekr 7. Sekunden vor dem Drittelende gegen den chancenlosen Stettmer zum 6:1 Pausenstand.

Im letzten Drittel erarbeitete sich Landsberg sogar ein Chancenplus und dieses Mal fielen auch die Tore. Die Beginn machte Nicolas Strodel mit einer feiner Einzelleistung in der 45. Minute. Er überwand Memmingens Torwart Marco Eisenhut mit einem schönen Bauerntrick zum 6:2. In der 52. Legte Strodel nochmals nach. Auf Pass von Sven Gäbelein traf er zum 6:3. Eine bittere Pille musste dann Landsberg vier Minuten vor dem Ende schlucken. Ondrej Nedved wurde nach einer Prügelei mit Jaroslav Hafenrichter genauso wie sein Kontrahent mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt. Damit wird er beim nächsten Spiel fehlen und so den schon fatalen Verteidigermangel noch verstärken. Der HCL gab weiterhin nicht auf und verkürzte in der 57. Minute auf 6:4 durch Adriano Carciola. Die Riverkings versuchten jetzt alles und nahmen kurz vor dem Ende noch den Torwart vom Eis. Trotz guter Chancen wollte die Scheibe aber nicht mehr den Weg ins Tor finden und so war es Memmingen, die den Puck zum 7:4 Endstand im Gästetor versenkten. So bleibt als Fazit: Nach schlechtem Start gut gekämpft und nicht aufgegeben.

Am Wochenende stehen am Freitag das Heimspiel gegen Rosenheim und am Sonntag das Auswärtsspiel in Deggendorf auf dem Programm. Ab dem kommenden Heimspiel sind dann, dank der neuen Zuschauerregelungen des Freistaats Bayern, 999 Zuschauer im Landsberger Eisstadion zugelassen.