Eishockey-Krimi mit dem schlechteren Ende für die Wölfe

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Nachdem unseren Wölfen klar der erste Spielabschnitt gehörte und sie folgerichtig durch Deegs Treffer in Führung gingen, kam Rosenheim wie verwandelt aus der Kabine und drehte das Spiel im Mittelabschnitt durch zwei Treffer von Höller auf 1:2. Unsere Wölfe konnten die Partie im dritten Spielabschnitt wieder mehr an sich reißen und kamen durch Miglio und Hammerbauer sogar wieder in Führung, ehe Rosenheim gute zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erneut ausgleichen konnte. In der an Spannung nicht zu überbietenden Overtime dauerte es bis zur 74. Minute, ehe die Entscheidung fiel. Aus Selber Sicht leider auf der falschen Seite.

Wölfe von Beginn an voll da

Unsere Wölfe waren vom ersten Bully weg voll da. Körperlich präsent, stark in der Offensive und in der Rückwärtsbewegung konzentriert. So taten sich die Gäste aus Rosenheim schwer, vor dem Selber Gehäuse große Gefahr auszustrahlen. Mechel im Tor der Starbulls hingegen konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Folgerichtig in der sechsten Spielminute dann das 1:0 durch Deeg, der die Scheibe nach einem Schuss von Slavetinsky abfälschte. Die beste Chance auf Rosenheimer Seite hatte Gibbons, doch Weidekamp konnte dessen Abschluss entschärfen, Unsere Wölfe hatten durch einen Lattentreffer von Boiarchinov und bei einer 2-auf-1-Situation in Unterzahl noch die Chance den Spielstand zu erhöhen, ein Treffer sollte im ersten Durchgang aber nicht mehr fallen.

Starbulls kommen besser ins Spiel

Die Starbulls nutzten die erste Pause und stellten sich besser auf unsere Wölfe ein. Demzufolge hatten sie nun deutlich mehr Spielanteile und waren auch körperlich präsenter, was Verelst in der 22. Minute bei einem harten Check zu spüren bekam. In der Folge stand Weidekamp öfters im Mittelpunkt als ihm lieb war, konnte aber bis zur 31. Minute seinen Kasten sauber halten. Nach einem Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie standen ihm aber plötzlich drei Rosenheimer gegenüber und Höller stellte mit einem strammen Schuss den zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Ausgleich her. In der 40. Minute war es wiederum Höller, der sogar noch das 1:2 erzielen konnte. Diesem Treffer ging ein klarer Handpass voraus, der jedoch vom Schiedsrichtergespann nicht unterbunden wurde.

Rosenheim mit dem besseren Ende

Der Schlussabschnitt war an Spannung kaum zu überbieten. In der 42. Minute sorgte Miglio mit dem Rücken zum Tor per Nachschuss für den Ausgleich. Unsere Wölfe hatten dann bei mehreren Hinausstellungen in Folge einige bange Minuten in Unterzahl zu überstehen, meisterten dies aber souverän. Kaum wieder komplett, waren es unsere Jungs, die in Person von Hammerbauer den nächsten Treffer erzielten: Er zirkelte den Puck von hinter der Torlinie an Mechel vorbei ins Tor zum 3:2. Knappe zweieinhalb Minuten vor Schluss zog Gästetrainer Sicinski seinen Torwart und hatte Erfolg: Bei Vollmayers Schuss hatte Weidekamp Null Sicht und war somit machtlos. So ging das Spiel in die Overtime. Und die war nichts für schwache Nerven: Chancen hüben wie drüben und Strafzeiten, die nicht immer die Zustimmung unserer Wölfe fanden. In der 74. Minute hatten dann die Gäste das glücklichere Ende für sich. Weidekamp rutschte der Schuss von Leinweber durch und der Puck fand den Weg zur Entscheidung ins Tor.