Eisbären starten nach dem Durchschnaufen ins Playoff-Finale

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Regensburg – Nach neun Tagen ohne Spiel treten die Eisbären am morgigen Freitag um 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den Playoff-Finalgegner in der Oberliga Süd, die Selber Wölfe, an. „Wir haben versucht, die Pause zu nutzen – fürs Training und für die Regeneration“, beschreibt Chef-Coach Max Kaltenhauser bekannt zurückhaltend die Vorbereitungsstrategie, nachdem zuvor in 15 Tagen acht Spiele zu absolvieren waren. „Wir werden wie immer von Spiel zu Spiel denken und unsere Freude und Motivation in jedes Match bringen“, ergänzt der sportliche Leiter der Eisbären, Stefan Schnabl. Verletzungsbedingt müssen die Eisbären zum Auftakt auf Lars Schiller verzichten, der aber schon wieder auf dem Eis trainiert.

„Aus meiner Sicht war und ist es eine überragende Saison für die Eisbären“, so Schnabl weiter, die Mannschaft und jeder einzelne Spieler habe sich unter Max Kaltenhauser noch einmal weiterentwickelt. „Jeder stellt sich in den Dienst der Mannschaft und tut alles für den Erfolg der gesamten Organisation.“

Hauptgesellschafter Christian Volkmer setzt in der komplexen „Corona-Saison“ auf den Zusammenhalt nicht nur der Mannschaft, sondern auch der Fans und Sponsoren. „Es gab sicher noch nie eine so schwierige Saison, die den Fans, der Mannschaft und dem Team hinter dem Team so viel abverlangt hat“, fasst Volkmer zusammen, „alle haben dazu beigetragen, dass die Eisbären ein Aushängeschild für Regensburg und den Eishockeysport sind.“ Neben dem Dank für die Leistung von Mannschaft, Trainerteam, Betreuern und der medizinischen Abteilung formuliert Volkmer seinen Impuls für die Finalspiele ganz klar: „So geht Teamgeist, so ist Eishockey – und jetzt alle Daumen drücken!“

Hinter den „Kulissen“ werde derzeit bereits für die neue Saison geplant, wie Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer auf Nachfrage erklärt. „Zusätzlich stehen Gespräche mit unseren Bestandssponsoren an“, so Sommer weiter und setzt auf ein Sportbekenntnis und – wie Volkmer – auf einen der Grundwerte der Eisbären, den Zusammenhalt. „An einem Standort wie Regensburg sollte es selbstverständlich sein, dass sich unsere Wirtschaftsunternehmen beim Spitzensport in allen Publikumsvereinen engagieren, auch und gerade in schwierigen Zeiten.“ Die Suche nach neuen Partnern für die Eisbären laufe daher auf Hochtouren. „Die Unterstützung und der Zusammenhalt der bisherigen Sponsoren und Partner, der Gesellschafter und Fans ist riesengroß“, lobt Christian Sommerer, „wir können uns nur bedanken und arbeiten hart daran, dieses Vertrauen durch zuverlässige und professionelle Arbeit zurückzuzahlen.“

Am morgigen Freitag um 20 Uhr startet die Best-of-Five-Finalserie zuhause gegen die Selber Wölfe. Spiel 2 ist für Sonntag, 18. April um 17 Uhr in Selb angesetzt. Das dritte Aufeinandertreffen findet dann wieder in Regensburg statt, und zwar am Dienstag, 20. April um 20 Uhr. Falls erforderlich geht es am Freitag, 23. April um 19:30 Uhr bei den Selber Wölfen weiter. Spätestens in Spiel 5 am Sonntag, 25. April, ab 17 Uhr in der Donau-Arena wird entschieden, wer Süd-Meister sein wird.