Eine Sekunde vor Schluss Siegtreffer für Piranhas

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Gegner Hamm leistet sich zu viele Strafzeiten, und die Gäste nutzen ihre Überzahl und gewinnen endlich mal wieder – 4:3!

Beim Schlusslicht Hammer Eisbären hat es nun endlich wieder mal mit einem Sieg geklappt für den Rostocker Eishockey-Club. Mit 4:3 (1:2, 2:1, 1:0) gewannen die Piranhas am Sonntag ihr Punktspiel der Oberliga Nord in der beta Finanz Eissportarena.

Achteinhalb Stunden vor Spielbeginn waren die Ostseestädter mit dem Bus losgefahren. Kritisch wurde es auf der Autobahn erst in Nordrhein-Westfalen, aber die Mannschaft kam rechtzeitig an, die Partie konnte pünktlich beginnen.

Beim REC fehlten die verletzten Tom Pauker und Philipp Seckel. Passen mussten zudem Sebastian Brockelt und Aaron Beally.

Die Gäste starteten gut mit dem 18. Saisontor von Matthew Pistilli. Sie blieben spielbestimmend, die Hausherren aber agierten wesentlich effektiver.

„Nach dem 1:0 war es wieder das leidige Problem mit dem Auslassen guter Chancen. Hamm war gefühlt viermal vor unserem Tor und machte daraus zwei Treffer. Wir müssen uns bei der Chancenverwertung wirklich dringend steigern“, so Piranhas-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause.

Im Mitteldurchgang drehte der REC zunächst die Partie, kassierte jedoch noch das 3:3.

Dirk Weiemann: „Wir haben unsere Chancen jetzt immerhin schon besser nutzen können. Schade, dass wir kurz vor dem Drittelende den erneuten Ausgleich kassierten. Aber es ist noch alles drin.“

Zwar mussten die Rostocker das letzte Drittel in Unterzahl beginnen, doch das überstanden sie schadlos. Hamm hingegen handelte sich jetzt eine Strafzeit nach der anderen ein und stand letztlich auch bei abgelaufenen 58:41 Minuten für den Rest der Spielzeit mit einem Mann weniger auf dem Eis.

Die Piranhas stürmten jetzt voll auf Sieg und schafften tatsächlich fast mit der Schlusssirene (59:59) den 4:3-Siegtreffer durch Lukas Koziol. Das war nun wirklich ein nicht mehr korrigierbares GWG (Game winning goal)!

„Dieses Tor eine Millisekunde vor Schluss hat sich die Mannschaft absolut verdient“, freute sich Weiemann. „Zum Ende kam von Hammer Seite noch einmal unnötig viel Härte ins Spiel.“

Weiter geht es bereits am Dienstag ab 20 Uhr beim Herner EV.