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DSC kann Schwung nicht mitnehmen: 3:1 Niederlage in Lindau

Der Deggendorfer SC musste nach dem starken Auftritt gegen die Blue Devils Weiden einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Gegen die Lindau Islanders unterlag das Team von Trainer Jiri Ehrenberger nach einer schwachen Leistung mit 3:1.

Der Deggendorfer SC kam mit viel Dampf aus der Kabine und setzte die Hausherren früh unter Druck. Die Islanders überstanden die Anfangsoffensive des DSC schadlos und setzten ihrerseits durch schnell vorgetragene Konter für Nadelstiche. Einer dieser schnell vorgetragenen Angriffe sorgte schließlich für das 1:0. Der Puck landete in der 13. Minute im Gewühl vor Timo Pielmeier, wo sie hart bearbeitet wurde, bis die Schiedsrichter schließlich, sehr zum Unmut der Deggendorfer, auf Tor entschieden. Doch der DSC hatte die richtige Antwort parat. Vom Bully weg schnappte sich Alex Grossrubatscher in der 15. Minute den Puck, zog ab und ein Lindauer Verteidiger fälschte den Puck unhaltbar zum 1:1 ab. Der schnelle Ausgleich gab den Deggendorfern wieder Aufschwung, die sich weiterhin Chancen erspielten, jedoch ein ums andere Mal an Matthias Nemec im Lindauer Tor scheiterten. Mit dem 1:1 ging es hinein in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt zeigten sich jedoch Parallelen zum Spiel in Landsberg. Der DSC agierte zu passiv und ohne Tempo, sodass man den Hausherren die Kontrolle über das Spielgeschehen überließ. In der 31. Minute kamen die Islanders zum 2:1. Im Powerplay traf Marvin Wucher mit einem satten Schlagschuss in den Winkel. Die Deggendorfer wirkten nun sichtlich angeknockt und boten den Lindauern weiterhin zu viel Raum. Ein Konter über Damian Schneider und Jere Laaksonen vollendete Raphael Grünholz in der 40. Minute zur 3:1 Pausenführung für die Hausherren.

Somit war der DSC im Schlussdrittel gefordert. Doch ähnlich wie im zweiten Abschnitt sorgten viele Ungenauigkeiten dafür, dass vor dem Tor von Lindaus Keeper Matthias Nemec nur wenig Gefahr entfacht wurde. Zwar erhöhten die Deggendorfer am Ende noch einmal den Druck, doch die Offensivbemühungen blieben über weite Strecken viel Stückwerk, sodass die Islanders die Führung über die Zeit brachten.