You are currently viewing DSC erwischt rabenschwarzen Abend in Füssen

DSC erwischt rabenschwarzen Abend in Füssen

Der Trend bleibt bestehen: Der Deggendorfer SC kann auf fremden Eis nur selten eine überzeugende Leistung abliefern. Beim EV Füssen setzte es für das Team von Trainer Ehrenberger nach einer über 60 Minuten inkonstanten Leistung eine deutliche 8:3 Niederlage.

Der Deggendorfer SC startete druckvoll in die Partie und ging in der dritten Minute in Führung. Mark Heatley überraschte Füssens Keeper Hötzinger mit einem Schuss aus dem Handgelenk zum 0:1. In den folgenden Minuten blieb der DSC am Drücker, scheiterte aber immer wieder am Füssener Keeper oder dem Torgestänge. In der 13. Spielminute eröffnete sich dem EVF ein Konter, den die Allgäuer zum 1:1 durch Andrei Taratukhin nutzten. Zwar fiel der Ausgleich etwas überraschend, doch der Treffer weckte die Lebensgeister der Füssener, die nun ihrerseits den Druck erhöhten. In der 15. Minute wurden die Allgäuer für ihre Mühen belohnt und gingen in Führung. Eine Kombination über Taratukhin und Besl schloss Miller zum 2:1 ab. Mit diesem Spielstand ging es hinein in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt zeigte der DSC ein ähnliches Gesicht wie bereits in vergangenen Auswärtsspielen und verlor im zweiten Abschnitt seine Bissigkeit und Passgenauigkeit. Die Hausherren hingegen wirkten spritziger und agiler und legten in der 28. Minute nach. Lubos Velebny schickte Samuel Payeur auf die Reise, der alleine vor Pielmeier eiskalt zum 3:1 abschloss. Die Deggendorfer wirkten in den folgenden Minuten zwar bemüht um den Anschlusstreffer, doch wirklich gefährlich vor dem Tor von Hötzinger wurde es nicht. Im Gegenteil: In der 36. Minute fuhren die Hausherren einen Konter und erneut war es Samuel Payeur, der Pielmeier zum 4:1 überwand. Dies war gleichermaßen der Spielstand nach 40 gespielten Minuten.

Im Schlussabschnitt erwischten wieder die Hausherren den besseren Start und erhöhten in der 44. Minute durch Sill auf 5:1. Zwar gelang dem DSC in der 46. und 48. Minute ein Doppelschlag durch Heatley und Miculka, doch für die ganze große Aufholjagd reichte es nicht mehr. Mit drei Treffern im Powerplay durch Dalldush (52.), Payeur (52.) und Besl (54.) zogen die Allgäuer auf 8:3 davon, was gleichermaßen auch den Endstand nach 60 gespielten Minuten darstellte.