Drei Spiele im Zwei-Tage-Rhythmus warten auf den Herner EV!

Drei Spiele im Zwei-Tage-Rhythmus warten auf den Herner EV!

Es hat schon fast Playoff-Charakter, wenn der Herner EV die nächsten drei Spiele der Oberliga Hauptrunde im Zwei-Tage-Rhythmus bestreiten muss. Am Freitagabend gastieren die Gysenberger ab 20 Uhr am Essener Westbahnhof bei den Moskitos, am Sonntag empfangen die Grün-Weiß-Roten um 18:30 Uhr die TecArt Black Dragons aus Erfurt in der Hannibal-Arena und am nächsten Dienstag geht die Reise nach Tilburg zu den Trappers (Spielbeginn 20 Uhr) zum Nachholspiel. Nach dem enttäuschenden Heimspiel gegen Leipzig am letzten Freitag hatte die Mannschaft eine interne Aussprache und Cheftrainer Danny Albrecht hat seinem Team unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass man nicht auf die Tabelle und den Abstand zu den Verfolgern schauen soll, sondern sich voll und ganz auf die letzten sieben Spiele der Hauptrunde konzentrieren muss. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, wir wollen uns wieder in das nötige Selbstvertrauen hineinspielen und wieder die Kleinigkeiten richtig machen“, so Danny Albrecht.

Zur Situation beim HEV

„Lars Grözinger wird am Freitag in Essen nicht spielen. Wir halten uns an die Vereinbarung, die im Rahmen seines Wechsels vom Westbahnhof an den Gysenberg getroffen wurde. Tobias Schmitz und Rene Behrens sind aktuell bei unserem Kooperationspartner in Iserlohn beim DEL-Training auf dem Eis, da wird sich erst am Donnerstag entscheiden, wer von den beiden in Iserlohn und wer beim HEV am Wochenende spielen wird. Vielleicht kommt Rene zu seinem ersten DEL-Einsatz. Niklas Heyer wird bei uns spielen“, so skizzierte HEV-Coach Danny Albrecht die personelle Situation nach dem Training am Mittwochmittag. Weitere erfreuliche und positive Nachrichten konnte er zudem noch vermelden: Nils Liesegang und Björn Linda sind wieder einsatzfähig und Michel Ackers konnte seine ersten Laufeinheiten auf dem Eis absolvieren. Für einen Spieleinsatz muss sich der Kapitän der Gysenberger aber noch etwas gedulden. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Artjom Alexandrov. Der junge Stürmer musste krankheitsbedingt am Wochenanfang aussetzen.

Die Gegner

Essen und Erfurt, die Gegner des Herner EV am Wochenende, liefern sich aktuell ein Fernduell um Platz 10 der Tabelle, der die Qualifikation zu den Pre-Playoffs bedeutet. Von daher brauchen sowohl die Moskitos als auch die Black Dragons dringend jeden Punkt. Die braucht der HEV aber ebenso um den zweiten Platz zu festigen. „Erfurt ist immer schwer zu spielen. Die sind jederzeit in der Lage, einem Favoriten ein Bein zu stellen. Das Derby gegen Essen ist immer etwas Besonderes. Die Moskitos haben am Dienstag Duisburg geschlagen, das hat ihnen wieder Selbstvertrauen gegeben. Wir müssen in beiden Spielen zu 100 Prozent konzentriert und diszipliniert sein, vor allem in der Abwehr. Zuletzt am Gysenberg beim 100. Derby hatten die Moskitos zu viele Torchancen und zu viele Tore geschossen. Das war zwar für die Zuschauer ein Spektakel, für mich als Trainer aber nur schlecht anzusehen. Zu den Trappers muss ich nicht viel sagen. Mehr Motivation als gegen den klaren Tabellenführer zu spielen geht nicht. Zuhause haben wir Tilburg zweimal schlagen können und auch wenn es schwer wird, chancenlos sind wir sicherlich auch in
Tilburg nicht“ führt Danny Albrecht abschließend aus.

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