Drei Gegentore in einer Minute – Herne verliert 2:5 gegen Rostock!

Drei Gegentore in einer Minute – Herne verliert 2:5 gegen Rostock!

Der Herner EV hat das Heimspiel am Freitagabend gegen die Rostock Piranhas mit 2:5 (0:0/1:1/1:4) verloren und ist auf Tabellenplatz sechs abgerutscht. Am Sonntag reist der HEV zu den EXA IceFighters Leipzig. Bully ist dann um 17 Uhr.

HEV-Coach Danny Albrecht musste auf die beiden jungen Iserlohner Nils Elten und Aaron Krebietke verzichten. Zudem standen Colton Kehler und Richie Mueller verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Von Beginn an entwickelte sich eine schnelle Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die besten Möglichkeiten für Herne hatten im ersten Drittel Marcus Marsall und Denis Fominych, die in der einzigen Überzahlsituation des Abschnitts, entweder den Puck nicht richtig trafen oder an Leon Meder im Tor der Piranhas scheiterten. 25 Torschüsse standen auf Herner Seite nach Drittel eins zu Buche, Treffer hingegen keine.

Im zweiten Abschnitt kamen dann auch die Gäste von der Ostsee zu Möglichkeiten. Nachdem Björn Linda noch zwei gute Chancen entschärfen konnte, war es dann Tom Pauker, der sich an Maik Klingsporn vorbeiarbeitete und präzise zum 0:1 (35.) abschloss. Kurz vor Drittelende hätten die Gäste auf 0:2 erhöhen können, doch es kam anders. Den Schoner-Save von Björn Linda nahm Michel Ackers auf, schickte Nils Liesegang auf die Reise und der Stürmer erzielte neun Sekunden vor der Sirene das 1:1.

Im letzten Drittel hätte Marcus Marsall den Herner EV mit 2:1 in Führung bringen können. Nach wunderbarem Pass von Nils Liesegang ging der Stürmer alleine auf Leon Meder zu, verzog jedoch knapp. Die Partie entschied sich dann innerhalb von nur einer Minute. Erst brachte Sean Morgan die Gäste, während der ersten eigenen Überzahl des Tages, mit 1:2 in Führung (54.). Filip Stopinski gewann das anschließende Bully im Mittelkreis, Constantin Koopmann übernahm die Scheibe und traf zum 1:3 (54.). Handgestoppte acht Sekunden später.

Wiederum 45 Sekunden später machte Matthew Pistilli mit dem 1:4 alles klar. Herne setzte zwar noch mal alles auf eine Karte, kam mit einem Mann mehr auf dem Eis, Danny Albrecht hatte Björn Linda früh aus dem Tor genommen, durch Ackers zwar noch zum 2:4 (57.), doch Tom Pauker beendete mit einem Empty-Net-Goal die letzten kleinen HEV-Hoffnungen auf einen Punktgewinn.

„53 Minuten haben wir ordentlich Eishockey gespielt. Einzig die Chancenverwertung war bis dahin nicht gut. Da fehlte vor dem Tor die nötige Konsequenz“, bilanzierte Danny Albrecht. „Aber die eine Minute, in der wir drei Gegentore bekommen, darf uns einfach nicht passieren. Das ist auch einfach eine Kopfsache“, ärgerte sich der HEV-Coach nach der Partie.