„Do or die“ heißt es für die Wölfe in Spiel 4 gegen die Hannover Scorpions

„Do or die“ heißt es für die Wölfe in Spiel 4 gegen die Hannover Scorpions

Spiel 3 ging am Dienstag relativ deutlich mit 5:1 an die Scorpions, somit steht es in der Serie 2:1 für Hannover. Den Niedersachsen fehlt also nur noch ein Sieg zum Gewinn der deutschen Oberligameisterschaft und dem Aufstieg in die DEL2. Doch noch ist nicht aller Tage Abend und noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: Mit einem Heimsieg am Freitag können unsere Wölfe ein entscheidendes Spiel 5 am Sonntag in Hannover zu erzwingen. Und dass das alles andere als unmöglich ist, haben unsere Cracks um Leitwolf Florian Ondruschka in den ersten beiden Spielen eindrucksvoll gezeigt. Los geht es am Freitag, 07.05. um 19:30 Uhr in der NETZSCH-Arena (live auf sprade.tv bzw. in der Radio Euroherz Eiszeit mit Co-Kommentator Achim Moosberger und Experten Yann Jeschke). Ein mögliches allesentscheidendes Spiel 5 findet – sofern erforderlich – am Sonntag, 09.05. um 17:00 Uhr in der hus de groot EISARENA in Mellendorf statt. Unser Rudel ist leider weiter leicht dezimiert: Benedikt Böhringer und Maximilian Hirschberger werden verletzungsbedingt weiterhin nicht auflaufen können.

Formkurve

Unsere Wölfe hatten am Dienstag nicht ihren besten Tag erwischt und ließen sich zu stark auf die Provokationen der Scorpions ein. Denn eines muss man neidlos anerkennen: Das Powerplay der Niedersachsen läuft wie am Schnürchen und hat in Spiel 3 klar den Unterschied ausgemacht. Doch eines ist auch fakt: Unsere Wölfe sind schon über die gesamte Saison hinweg und auch in den vorangegangenen Playoff-Serien immer gestärkt aus Niederlagen hervorgegangen und mussten sich noch nie in zwei aufeinanderfolgenden Partien geschlagen geben.

Statistik

Die Special-Teams der Scorpions sind aktuell die Trumpfkarte des Nord-Meisters. Konnten unsere Wölfe bis zur Süd-Meisterschaft noch nahezu jedes Unterzahlspiel schadlos überstehen, so kommen sie mit dem schnellen Pass- und Laufspiel der Hannoveraner Powerplay-Formationen noch nicht gut zurecht. So mussten unsere Wölfe in den bisherigen drei Partien fünf Tore aus 13 Unterzahlsituationen schlucken. Und auch das eigene Powerplay funktioniert noch nicht so wie gewünscht. Nur einen Treffer durch Lukas Miculka konnten unsere Wölfe aus elf Überzahlspielen bejubeln.