Die Devils wollen zurück in die Erfolgsspur

Die Devils wollen zurück in die Erfolgsspur

Der Blick der Blue Devils Weiden richtet sich nach vorne. Das Allgäuer-Wochenende ohne Punkte gegen Memmingen und Sonthofen ist abgehakt. Den kommenden Aufgaben gegen Rosenheim am Freitag (18:30 Uhr) und am Sonntag in Höchstadt (18 Uhr) gilt die volle Konzentration.

Bissiger gegen Rosenheim, konzentriert gegen Höchstadt

0:5 – die Niederlage vom 1. Spieltag in Rosenheim ist noch nicht lange her. Die Blue Devils agierten zum Saisonstart in Oberbayern zu verhalten und kassierten folgerichtig eine Niederlage. Den Respekt vor dem Favoriten ablegen, körperlich spielen und hart, aber fair, um jeden Zentimeter kämpfen, das haben die Trainer für Freitagabend in der Hans-Schröpf-Arena gegen die Starbulls dem Team eingeimpft.

Die neuformierte Rosenheimer Mannschaft kommt auch in dieser Saison nicht so richtig in Tritt. Auf dem Papier sind die Starbulls neben Deggendorf das bestbesetzte Team, bekommen ihre Leistung jedoch nur selten in voller Überzeugung auf das Eis. Doch einzig und alleine auf einen „schlechten“ Rosenheimer Tag zu hoffen, wird für die Blue Devils nicht reichen. Wie die Blue Devils musste Rosenheim vergangenes Wochenende gegen Sonthofen (2:1) und Memmingen (0:4) aufs Eis und löste diese Aufgaben mit einem knappen Sieg gegen die Bulls zumindest mit drei Punkten. Gegen die Indians blieben auch die torgefährlichen Alexander Höller (11 Tore / 8 Assists), Kevin Slezak (8 Tore / 7 Assists) und Michael Baindl (7 Tore / 6 Assists) ohne Treffer. Auch Vorlagengeber und einziger verbliebener Kontingentspieler Josh Mitchell (3 Tore / 12 Assists) konnte seine Mitspieler nicht in Szene setzen. Überzeugend agieren die Starbulls in eigener Überzahl und erzielen in 28 Prozent der Fälle einen Treffer (im Vergleich die Blue Devils: 13 Prozent).

Am Sonntag reisen die Blue Devils nach Mittelfranken zu den Höchstadt Alligators. Eine unbequeme Aufgabe. In den bisherigen elf Saisonspielen haben die Alligators gerade einmal sechs Punkte eingefahren, doch ließen sie am Sonntag mit einem 4:2-Auswärtserfolg in Riessersee aufhorchen. Es war die wütende Antwort auf die herbe Klatsche am Freitagabend gegen die Eisbären aus Regensburg: 3:1 führten die Alligators nach den ersten 20 Minuten, kassierten im Mittelabschnitt acht(!) Gegentore und verloren schließlich mit 5:11. Das Team von Martin Sekera wird auch am Sonntag wieder auf die bewährten Mittel Kampf und hartes, körperliches Spiel zurückgreifen. Darauf müssen die Blue Devils eine Antwort haben. Eine Chance bietet sich höchstwahrscheinlich im Powerplay, sitzen die Alligators doch im Schnitt fast 20 Strafminuten pro Partie ab. Das Heimspiel gewannen die Devils mit 4:2.

Die Blue Devils

Fast aus dem Vollen schöpfen kann Ken Latta am Freitagabend zum Heimspiel seiner Mannschaft. Einzig der erkrankte Verteidiger Valentin Bäumler wird nicht im Kader stehen. Hingegen stellen sich die angeschlagenen Tomas Rubes und Philipp Siller auch an diesem Wochenende in den Dienst der Mannschaft und werden trotz ihrer Blessuren alles geben, um erfolgreich zu sein.

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