Deutlich verbesserte Riverkings verlieren in Memmingen

Deutlich verbesserte Riverkings verlieren in Memmingen

Zum nächsten Auswärtsspiel reisten die Riverkings am Mittwoch zum ECDC Memmingen. Dabei konnte Coach Fabio Carciola bis auf Thomas und Michael Fischer auf den gesamten Kader zurückgreifen. Im Tor stand diesmal Michael Güßbacher.

Anders als in den letzten Partien starteten die Landsberger deutlich konzentrierter und erarbeiteten sich in den ersten Minuten zwei gute Chancen. In einem körperlich intensiv geführten ersten Drittel stand Landsberg kompakt, spielte immer wieder schnell nach vorne und zwang Memmingens Leon Abstreite so zu einer Strafe wegen Beinstellens. Die anschließende Überzahlsituation brachte jedoch nichts ein. In der Folge kam auch Memmingen zu guten Chancen bis abermals eine Strafe gegen Marc Hofmann die Gastgeber in Unterzahl brachte. Diesmal lief die Scheibe bei Landsberg deutlich besser, allerdings fehlte das nötige Glück im Abschluss. Als dann kurz vor Ende der Strafzeit HCL Stürmer Christopher Mitchell eine Strafe wegen Beinstellens kassierte, traf Memmingens Linus Svedlund durch einen strammen Schuss von der blauen Linie zur 1:0 Pausenführung.

Zu Beginn des zweiten Drittels startete der HCL mit fast vier Minuten in Unterzahl. Zunächst nahmen Tobias Wedl und dann direkt im Anschluss Marek Charvat auf der Strafbank Platz. Anders als in den letzten Spielen standen die Riverkings dieses Mal allerdings deutlich aggressiver in der Unterzahlformation und überstanden diese kniffligen vier Minuten schadlos. In der 30. Minute fälschte dann allerdings Donat Peter den Puck unhaltbar für Keeper Michael Güßbacher zum 2:0 für die Indians ab. Als sich drei Minuten später Landsberg nicht aus der eigenen Zone befreien konnte und auch ein Wechsel wegen Icings auch nicht möglich war, nutzte abermals Linus Swedlund die Gelegenheit und traf zum 3:0. Trotz des Rückstandes gaben die Riverkings nicht auf und zeigten sich sowohl kämpferisch als auch spielerisch deutlich verbessert im Vergleich zu den letzten Spielen. Trotz optischer Überlegenheit Memmingens erarbeitete man sich durch Sturm, Carciola und Charvat noch mehrere Chancen, alleine der Puck wollte nicht in die Maschen, sodass es mit dem Ergebnis von 3:0 in die Pause ging.

Im letzten Drittel mühten sich der HCL redlich, schwächte sich aber durch einige Strafen, so dass es leider nicht gelang den Anschlusstreffer zu erzielen. Im Gegenteil, in eine leichte Landsberger Druckphase hinein fuhren Milan Pfalzer und Mark Ledlin einen zwei auf eins Konter den Ledlin nach gutem Zuspiel von Pfalzer eiskalt zum 4:0 abschloss. Das 1:4 in Unterzahl zweieinhalb Minuten vor Schluss kam leider zu spät um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Hier hatte sich Dennis Strum an der gegnerischen blauen Linie den Puck erkämpft und Mika Reuter behielt im Anschluss die Nerven und versenkte die Scheibe aus spitzem Winkel.

Insgesamt zeigten sich die Riverkings deutlich verbessert im Vergleich zu den letzten Spielen, standen deutlich kompakter in der neutralen Zone und erarbeiteten sich mehrere Chancen. Nun bleibt bis zum nächsten Spiel am Sonntag 20.12. um 18 Uhr in Peiting etwas Zeit wieder Kräfte zu sammeln und um im Training weiter daran zu arbeiten, die kleinen Fehler abzustellen. - js