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Der Herner EV verliert nach Overtime gegen Tilburg!

Der Herner EV hat das Heimspiel gegen die Tilburg Trappers mit 2:3 (1:1/1:0/0:1/0:1) nach Verlängerung verloren, zeigte dabei aber über die komplette Spielzeit eine kämpferisch sehr gute Leistung. Am Sonntag geht es in Hamburg weiter.

Den Miners standen dabei vier komplette Angriffsreihen zur Verfügung, in der Verteidigung gab der junge David Kirchhoff ein sehr ordentliches Oberliga-Debüt an der Seite von Rene Behrens.

Von Beginn an hielten die Gastgeber das Spiel einfach. Der Puck wurde schnell aus dem eigenen Drittel gespielt, so dass zu Beginn keine gefährlichen Situationen entstanden. Die Führung der Trappers resultierte aus einem Abspielfehler in der Herner Abwehr. Max Hermens legte vor dem Tor noch mal zurück auf Reno De Hondt, der zum 0:1 traf. Doch der HEV hatte eine Antwort. Artur Tegkaev wurde auf die Reise geschickt und erzielte mit einem Rückhand-Schlenzer den Ausgleich.

Im zweiten Drittel mussten die Gastgeber drei Unterzahl-Situationen in Folge überstehen und konnten dann sogar in Führung gehen. Nach einem schnellen Aufbau über Björn Linda spielte Marcus Marsall die Scheibe auf Kevin Orendorz, der den Treffer zum 2:1 erzielte. Robert Peleikis hatte danach die große Möglichkeit auf 3:1 zu stellen, doch der Abwehrspieler scheiterte alleine vor Trappers-Keeper Ruud Leeuwensteijn.

Im Schlussabschnitt drängten die Gäste auf den Ausgleich ohne sich jedoch wirklich zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. Für den Ausgleichstreffer nutzen sie dann ausgerechnet eine Herner Überzahlsituation. Der HEV agierte in dieser Situation ohne Konzept und Diego Hofland nutzte die Konfusion zum 2:2. Vier Sekunden vor der Schlusssirene hatte Kevin Orendorz noch die Möglichkeit auf den Siegtreffer, doch wieder war Leeuwensteijn Endstation.

Herne agierte auch zu Beginn der Verlängerung in Überzahl. Dort hatte Robert Peleikis die große Möglichkeit auf den Siegtreffer. Doch diesmal sprang ihm die Scheibe bei leerem Tor über die Kelle. Auf der anderen Seite machte es Diego Hofland besser. Mit seinem zweiten Tor entschied der Stürmer die Partie auf Augenhöhe zu Gunsten der Trappers.

„Wir haben uns am Ende einen Punkt erarbeitet“, war HEV-Coach Danny Albrecht mit der Einstellung seiner Mannschaft absolut einverstanden.