Das IceFighters-Lazarett ist angewachsen

Das IceFighters-Lazarett ist angewachsen

Es wird mal wieder Zeit über die Verletzten des Teams zu sprechen. Die EXA IceFighters Leipzig geben einen kleinen und zugegebener Maßen traurigen Zwischenstand aus dem Lazarett. Nachdem das Saisonende von Ryan Warttig bereits zu Beginn des neuen Jahres bekannt gegeben wurde, gesellen sich jetzt weitere Spieler dazu. Oliver Noack, Tim Heyter und Esbjörn Hofverberg werden diese Saison nicht mehr auf dem Eis zu sehen sein.

Esa brach sich im Heimspiel gegen Halle den Fuß. Eine genauere Untersuchung ergab, dass der Fuß an drei Stellen gebrochen ist und mit Schrauben sowie Platten fixiert werden musste. Es dauert sicher mindestens 6 Wochen, bis diese wieder entfernt werden können. Danach beginnt die Reha und bis Esa aufs Eis zurückkehren könnte und wieder richtig einsatzfähig wäre, wird die Saison beendet sein.

Ähnlich sieht es bei Tim Heyter aus. Der junge Defender hatte sich im letzten Spiel des Jahres 2020 daheim gegen Hamm erneut an der Schulter verletzt. Die Diagnose war bitter – Schultereckgelenksprengung. In Absprache mit der medizinischen Abteilung wird Tim konservativ behandelt und befindet sich bereits in der Reha. Auch für ihn ist damit die Saison im Dress der EXA IceFighters vorzeitig beendet.

Für diese beiden Verteidiger wurden bekanntermaßen Fabio Frick und Tim Junge nachverpflichtet. Jetzt hat es aber noch einen Spieler erwischt. Oliver Noack verletzte sich im zweiten Spiel, in der Wedemark, schwer. Seine Syndesmose ist gerissen. Er musste auch direkt operiert werden. Jetzt ist sein Bein für die nächsten Wochen ruhiggestellt und auch für ihn steht dann eine längere Reha-Behandlung an. Damit ist dann leider auch für den jungen Stürmer diese Saison frühzeitig beendet.

„Natürlich wünschen wir allen verletzten Spielern gute Besserung. In allererster Linie wünschen wir ihnen, dass sie wieder vollkommen gesund und leistungsfähig werden. Es ist sehr schade, dass sie uns in der entscheidenden Phase der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Wir möchten aber diese Gelegenheit nutzen, um unserer medizinischen Abteilung zu danken. Mit dem St. Elisabeth Krankenhaus und dem Ambulanten Rehazentrum haben wir zwei kompetente und zuverlässige Partner. Die Diagnosen sind nicht erfreulich, aber wir wissen, dass sich unsere Spieler in guten Händen befinden. Die Zusammenarbeit mit Physiotherapeut Frank Räbsch und dem gesamten Ambulanten Rehazentrum und den Ärzten des Elisabeth Krankenhaus Dr. Gotthard Knoll, Dr. Thomas Näser, Dr.
Robert Bär und Dr. Philipp Hofrichter ist optimal. Und dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Headcoach Sven Gerike.