Das Ass in der Hinterhand: DSC hat Option auf Joachim Ramoser

Das Ass in der Hinterhand: DSC hat Option auf Joachim Ramoser

Mit Joachim Ramoser hat der Deggendorfer SC einen Spieler in seinen Kader aufgenommen, bei dem noch nicht klar ist, ab wann er auf dem Eis stehen wird. Zunächst gilt es für den DEL-Spieler, wieder fit zu werden.

Der 26-jährige Südtiroler mit deutschem Pass stand in den letzten Jahren in der DEL für den EHC RedBull München, den ERC Ingolstadt und zuletzt für die Nürnberg Ice Tigers auf dem Eis. Nach einer Verletzung und dem daraus resultierenden medizinischen Eingriff konnte der Angreifer in der abgelaufenen Spielzeit allerdings überhaupt nicht ins Geschehen auf dem Eis eingreifen. Dass er jetzt in Deggendorf die Chance erhält, wieder vollständig gesund zu werden, hängt auch an der Person des neuen sportlichen Leiters Thomas Greilinger. Er und Ramoser kennen sich aus der gemeinsamen Zeit in Ingolstadt. Greilinger: „Es war damals auch mein Weg, nach einer schweren Verletzung den Schritt nach Deggendorf zu machen, um hier von einen umfangreichen Rehaprogramm zu profitieren.“ Die Reha wird im Therapiezentrum Frank und Strauß durchgeführt werden. Für Vorstand Artur Frank ist der eingeschlagene Weg für den Spieler absolut passend: „Wir haben hier sehr viel Erfahrung in der Nachbehandlung von solchen Verletzungen bei Spitzensportlern. Wichtig ist, dass es keinen zeitlichen Druck gibt und der Spieler in Ruhe seine Rehamaßnahmen abschließen kann, bevor an einen Einsatz in der Oberliga zu denken ist.“

Ramoser hat seinen Lebensmittelpunkt bereits nach Deggendorf verlegt und kann sich jetzt ausschließlich auf seine Gesundheit fokussieren. Für Greilinger profitiert aber nicht nur der Spieler von diesem Vorgehen: „Als Verein haben wir kein Risiko. Joachim wird ab sofort ein vollwertiges Mitglied der Mannschaft sein, aber erst wenn er wieder vollständig fit ist, wird sein Vertrag anfangen zu laufen. Ab diesem Zeitpunkt werden wir dann einen Spieler haben, der uns in der entscheidenden Saisonphase nochmal einen Kick geben könnte.“