Crocodiles verteidigen Heimsieg-Serie

Crocodiles verteidigen Heimsieg-Serie

Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag die Partie gegen die Rostock Piranhas mit 6:3 (1:1/1:0/4:2) gewonnen und damit den sechsten Heimsieg in Folge eingefahren.

Vor 1.338 Zuschauern legten die Hausherren keinen guten Start hin, gingen in Überzahl durch einen Schlagschuss von Norman Martens aber dennoch in Führung (6.). Das 1:0 gab den Crocodiles aber keine Sicherheit – schwache Zweikampfführung, gefährliche Puckverluste in der neutralen Zone und viele Fehlpässe prägten das Spiel der Hanseaten. Die Rostocker konnten die Schwächen der gastgebenden Mannschaft schließlich nutzen und glichen in der 17. Minute durch Viktor Beck aus.

Im zweiten Spielabschnitt fingen sich die Hamburger, wenngleich die gewohnt starken Konter weiter ausblieben. Den nächsten Torerfolg brachte wieder eine Überzahl, die Fabian Calovi mit dem 2:1 beendete (30.). Unterdessen wurde das Spiel beider Mannschaften immer rauer und Schiedsrichter Fynn-Marek Falten ließ einiges durchgehen, wodurch der Spielfluss zunehmend gestört wurde. Diese Linie änderte der Referee erst im letzten Spielabschnitt.

Nachdem Dennis Reimer den Vorsprung der Crocodiles kurz nach der Pause auf 3:1 erhöhte (42.), brachte Tomas Kurka die Rostocker wieder ran (45.). Wenig später verabschiedete sich Piranha Jonas Gerstung auf die Strafbank und Norman Martens nutzte das Powerplay zu seinem zweiten Treffer (47.). Als Jordan Draper dann in der 54. Minute, erneut in Überzahl, das 5:2 erzielte, schien das Spiel entschieden, doch Joshua Rabbani machte es nach einer Strafe gegen die Hausherren wieder spannend (55.). Die endgültige Entscheidung brachte dann in der letzten Minute Thomas Zuravlev, der in das verwaiste Tor der Rostocker zum 6:3 traf.

„Ich bin natürlich erstmal sehr froh, dass wir die drei Punkte geholt haben. Wir haben heute ein bisschen kompliziert gespielt und uns in der einen oder anderen Situation das Leben selber schwer gemacht. Es nicht so, dass wir nicht gekämpft haben. Da müssen wir einfach cleverer agieren und die ein oder andere Strafe vermeiden. Dadurch haben wir die Rostock zurück ins Spiel gebracht. Aber unser Powerplay war da und das war heute entscheidend“, so Trainer Jacek Plachta.

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