Crocodiles verlieren und scheiden aus

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Die Crocodiles Hamburg haben das dritte Spiel der Halbfinal-Serie gegen die Hannover Scorpions auswärts mit 1:6 (1:2/0:3/0:1) verloren. Die Serie geht damit mit 2:1 an die Scorpions.

Nach dem 3:2-Erfolg am Sonntag stand Trainer Jacek Plachta am Dienstagabend der gleiche Kader zur Verfügung, der das Endspiel gegen den Hauptrundensieger erzwungen hatte.

Die entscheidende Partie der Serie ging für die Crocodiles denkbar schlecht los. Nach knapp drei Minuten liefen die Gäste bereits einem Rückstand hinterher. Trotz dessen hielten die Hamburger gut dagegen und erzielten durch Thomas Zuravlev in der 17. Minute schließlich den verdienten Ausgleich. Zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt klingelte es aber noch einmal im Tor der Crocodiles. Drei Sekunden vor der Pausensirene rutschte ein Schuss von Christoph Kabitzky durch und brachte den Scorpions die 1:2-Führung (20.).

Im zweiten Spielabschnitt störten die Mellendorfer immer wieder schon früh den Spielaufbau der Hanseaten und schnürten die Mannschaft von Kapitän Norman Martens im eigenen Drittel ein. Dass die Hamburger die Scheibe nicht über die eigene blaue Linie bekamen, rächte sich in der 33. Minute. Victor Knaub erhöhte auf 1:3. In der Folge schickten die Schiedsrichter Nikolas Neutzer und Daniel Todam die Gäste reihenweise auf die Strafbank. Die Wedemarker nutzten die Überzahlsituationen durch Kabitzky (37.) und Tomi Wilenius (40.) und erhöhten auf 1:5.

Im letzten Drittel wehrten sich die Crocodiles vergebens gegen die Niederlage. In Überzahl netzte Kabitzky ein drittel Mal ein und setzte den Schlusspunkt (52.).

„Bis zum 1:3 war es ein ausgeglichenes Spiel. Dann haben wir Strafen bekommen, die teilweise sehr fragwürdig waren. Ich will die Leistung der Scorpions nicht schmälern, aber hoffe sehr, dass die Schiedsrichter ihre heutige Leistung nochmal hinterfragen. Das war im zweiten Drittel eine Frechheit. Das Spiel haben wir auf der Strafbank verloren. Ein bitteres Saison-Ende, das wir jetzt erstmal verdauen müssen“, sagte Norman Martens.