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Crocodiles unterliegen in Krefeld

Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel gegen den Krefelder EV 81 am Sonntagabend mit 2:4 (1:1/0:1/1:2) verloren.

Am Mittwoch feierten die Hamburger gegen den Herforder EV noch einen 13:3-Kantersieg und konnten mit dementsprechend gestärktem Selbstvertrauen in die Partie gegen den Tabellenzwölften gehen. Doch das Selbstvertrauen schien in diesem Fall eher Fluch als Segen zu sein. Die Mannschaft von Trainer Henry Thom, der lediglich auf Dominic Steck und Vojtech Suchomer verzichten musste, war in der Defensive viel zu inkonsequent, machte zu viele Fehler im Aufbauspiel und ließ den Zug zum Tor vermissen. So kam es, wie es kommen musste: Die Gastgeber gingen durch einen gezielten Schuss von Daniel Herzog in Führung (6.). Auch der Gegentreffer war kein Weckruf für die Spieler um Kapitän Norman Martens. In Unterzahl fand Victor Östling nach feinem Zuspiel von Sam Verelst dennoch eine Antwort (12.).

Im zweiten Spielabschnitt erspielten sich die Hanseaten Vorteile, wussten diese aber nicht zu nutzen. Auch eine doppelte Überzahlsituation führte nicht zum Torerfolg. Die Hausherren suchten ihr Glück im schnellen Umschaltspiel – und fanden es. Ty Kolle brachte sein Team kurz vor der Pause erneut in Führung (39.).

Die Pause war kaum vorbei, da war Kolle erneut zur Stelle und bescherte den Crocodiles mit seinem Treffer zum 1:3 einen denkbar schlechten Start in den Schlussabschnitt (41.). Die Hamburger rannten trotzdem nochmal an und starteten eine Schlussoffensive, die Krefeld gehörig ins Wanken brachte. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend brachte Victor Östling schließlich auch wieder richtig Spannung in die Partie (53.). Doch trotz eines starken Kampfes wollte die Scheibe nicht mehr über die Torlinie – auch dank eines bärenstarken Auftrittes von Patrick Klein im Gehäuse der Krefelder.

Als Kai Kristian schließlich in der letzten Minute für einen sechsten Feldspieler vom Eis laufen wollte, eroberte Tim Dreschmann die Scheibe. Kristian schaffte es nicht mehr rechtzeitig zurück in das Tor und der Krefelder Stürmer machte den Sack zu (60.).

„Wir waren in den ersten beiden Dritteln nicht richtig im Spiel und konnten den Schaden in den letzten 20 Minuten nicht mehr abwenden, obwohl wir Krefeld nochmal richtig unter Druck gesetzt haben. Eine ganz bittere Niederlage. Heute hätten wir auf den sechsten Platz klettern können“, sagte Dominik Lascheit.