Crocodiles unterliegen den Diez-Limburg Rockets

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Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die EG Diez-Limburg Rockets am Sonntagnachmittag mit 3:5 (2:0/1:3/0:2) verloren.

Coach Jacek Plachta konnte auf den gleichen Kader zählen, der am Freitag in Herford drei Punkte einfahren konnte. Und nach einem Sieg sah es bei der Partie gegen die Raketen zunächst auch aus. Die Hausherren erspielten sich die besseren Chancen und gingen durch Jan Tramm verdient in Führung. Der Verteidiger überwand Diez-Limburgs Jan Guryca mit einem Direktschuss aus spitzem Winkel (12.). In der 19. Minute fing Thomas Zuravlev in Unterzahl einen Querpass an der blauen Linie ab, lief allein auf das Gästetor zu und verwandelte sicher zum 2:0.

Mit der Führung im Rücken ging es in den zweiten Spielabschnitt – der die Mannschaft um Kapitän Norman Martens seit einigen Spielen in Schwierigkeiten bringt. Gegen Halle (0:2), Leipzig (0:5) und Herford (0:2) lief es jedes Mal schlecht für Hamburg. Und auch gegen die Rockets brachen die Crocodiles plötzlich ein. In Unterzahl wurde vor dem eigenen Tor wieder nicht aufgeräumt, sodass David Lademann im zweiten Nachschuss den Anschluss erzielen konnte (26.). Durch weitere Strafen kamen die Hamburger aus dem Spiel, während die Raketen immer besser in die Partie fanden. Und so kam es, wie es schon in den letzten Spielen lief: Marc Zajic glich per Penalty aus (29.) und Niklas Hildebrand drehte mit seinem Tor das Spiel zu Gunsten der Gäste (34.). Diesmal konnten die Hanseaten zumindest noch einen Treffer landen. Dominic Steck versenkte die Scheibe aus dem Slot im Winkel (35.).

Trotz der Antwort fehlte den Gastgebern weiterhin der Biss. Zudem häuften sich die Fehlpässe und die Scheibe ging schon im Aufbau immer wieder verloren. Diez-Limburg nutzte das gnadenlos aus und holte sich die Führung durch einen Doppelpack von Thomas Matheson zurück (45./53.). Die Hausherren warfen noch einmal alles nach vorne und spielten über drei Minuten ohne Torhüter, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr.

„Eigentlich haben wir gut angefangen. Aber durch die vielen Strafen haben wir uns selbst aus dem Tritt gebracht. Das war völlig unnötig. Vorne waren wir heute einfach zu verschnörkelt. Einfach mal schießen und zum Nachschuss gehen ist meistens eine gute Idee. Wir machen uns das Leben selbst schwer“, sagte Verteidiger Jan Tramm.