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Crocodiles kommen mit Tor-Gala aus der Zwangspause

Die Crocodiles Hamburg haben das erste Spiel des Jahres mit 10:2 (5:1/3:1/2:0) gegen den Krefelder EV 81 gewonnen.

Nach fast dreiwöchiger Zwangspause durch den Corona-Ausbruch am 30. Dezember 2021 kehrten die Crocodiles am Dienstagabend mit einem kleinen Kader in den Spielbetrieb zurück. Norman Martens, Raik Rennert, Dominik Lascheit, Dominic Steck, Dennis Reimer, Patrick Saggau, Kai Kristian und Yannis Walch mussten passen, Jan Tramm zudem noch eine Sperre absitzen. Die Gäste hatten allerdings auch mit vielen Ausfällen zu kämpfen und sogar noch weniger Spieler zur Verfügung.

Trotz der langen Pause ging es für die Hausherren gut los. Max Schaludek (7.), Thomas Gauch (8.) und Comebacker Tobias Schmitz (8.) brachten ihr Team innerhalb von 104 Sekunden mit 3:0 in Führung. Ein Fehler im Aufbauspiel der Hamburger kostete Nils Kapteinat im Tor der Crocodiles zwar die weiße Weste (9.), brachte die Mannschaft um Kapitän Thomas Zuravlev aber nicht aus dem Konzept. Geburtstagskind Harrison Reed stellte in der 11. Spielminute den alten Vorsprung wieder her (11.) und der Kapitän legte in der 12. Minute zum 5:1 nach.

Im zweiten Spielabschnitt wurde das Spiel der Gastgeber zu offensiv, was den Krefeldern Konterchancen einbrachte. In Unterzahl verkürzte Manuel Nix auf 5:2 (22.). Nils Kapteinat war es zu verdanken, dass es bei dem einen Gegentreffer blieb. Denn die Gäste wurden in den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels vermehrt zu Kontern eingeladen, die der Schlussmann allerdings entschärfte. Als die Hanseaten sich in der Defensive sammelten, klappte es nach vorn auch wieder besser. Max Schaludek erhöhte auf 6:2 (28.), Sam Verelst legte in der 35. Minute nach und Carl Zimmermann sorgte für eine 8:2-Führung zur zweiten Pause (39.).

Im Schlussabschnitt ließ das Tempo sichtlich nach, dennoch konnte Max Schaludek noch einen Hattrick schnüren (50.) und Harrison Reed beschenkte sich selbst mit seinem zweiten Treffer (59.).

„Es war einfach schön, mal wieder Hockey zu spielen. Natürlich hat noch nicht alles geklappt, aber das ist in dieser Situation völlig normal. Wir konnten Selbstvertrauen sammeln, müssen uns jetzt gut regenerieren und haben dann am Wochenende zwei schwere Aufgaben vor der Brust“, sagte Schaludek.