Crocodiles gewinnen in Essen mit 9:1

Crocodiles gewinnen in Essen mit 9:1

Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Moskitos Essen am Sonntagabend deutlich mit 9:1 (1:0/6:1/2:0) für sich entschieden. Dem kleinen Kader von Trainer Jacek Plachta war nicht anzumerken, dass mit Daniel Lupzig, Jan Tramm, Dominic Steck, Yannis Walch und Tobias Bruns gleich fünf Spieler verletzt ausfielen. Keine zwei Minuten waren gespielt, da brachte Chase Witala die Gäste in Überzahl in Führung. Torwart Kai Kristian konnte sich als Vorlagengeber eintragen lassen. Im folgenden Spielverlauf konnte man den Crocodiles lediglich Chancenwucher vorwerfen.

Das änderte sich im zweiten Drittel schlagartig. Zunächst brachte Essens Lars Grözinger noch die Scheibe über die Torlinie (26.), dann drehten die Hanseaten allerdings kräftig auf. André Gerartz holte in der 28. Minute die Gästeführung zurück (28.), weniger später erhöhten Fabian Calovi und erneut Gerartz innerhalb von 26 Sekunden auf 4:1 (32.). Als Dominik Lascheit (37.) und Witala (38.) einen weiteren Doppelschlag in 25 Sekunden folgen ließen, war die Gegenwehr der Hausherren gebrochen. Noch vor der Drittelpause erhöhte Thomas Zuravlev auf 7:1 (39.).

Im letzten Spielabschnitt war die Luft raus. Essen gab sich geschlagen und die Crocodiles schalteten einen Gang zurück. Thomas Zuravlev (46.) und Patrick Saggau (47., PP) stellten schließlich den Endstand von 9:1 her.

„Man könnte sagen, Geschichte wiederholt sich. Im ersten Drittel haben wir die Chancen nicht genutzt und sind dann nach dem Ausgleich wieder aufgewacht. Und dann haben wir wieder innerhalb von sieben Minuten fünf Tore gemacht und damit das Spiel entschieden. Das letzte Drittel war dann nur noch Auslaufen von beiden Seiten. Dieses Mal haben wir, wahrscheinlich dank der kleinen Verteidigung, konsequent die Scheiben hinten rausgebracht und damit gefährliche Konter gefahren. Davon haben wir dann speziell im zweiten Drittel einige genutzt“, so Patrick Saggau.

Die Crocodiles Hamburg haben durch den Erfolg zumindest schon die Pre-Playoffs gesichert, da sich der Vorsprung auf den elften Tabellenplatz bei zehn verbleibenden Spielen auf 33 Punkte erhöht hat.

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