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Crocodiles gewinnen gegen Krefeld in Overtime

Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen den Krefelder EV 81 am Freitagabend mit 4:3 (2:0/0:1/1:2/1:0) in Overtime gewonnen.

Trainer Henry Thom musste beim ersten Heimsieg der Hauptrunde auf Thomas Zuravlev und Patrick Saggau verzichten, Dominik Lascheit kehrte hingegen zurück.

Die Hausherren kamen gut in die Partie und brachten die Krefelder schon früh in höchste Not. Die Gäste konnten sich kaum aus der Hamburger Umklammerung lösen und gerieten in der 8. Minute durch einen Treffer durch Victor Östling in Rückstand. In der 13. Minute legte Adam Domogalla per Direktabnahme nach und sorgte für eine hochverdiente 2:0-Führung zur ersten Pause.

Im zweiten Abschnitt ließen die Crocodiles nach und die Krefelder zurück ins Spiel kommen. Einfache Scheibenverluste in der neutralen Zone häuften sich, in der Defensive wurde das Spielgerät nicht mehr konsequent aus der Gefahrenzone gebracht. Ausgerechnet bei einer vierminütigen Unterzahlsituation, bei der die Gäste nur einen einzigen Schuss auf das Tor von Nils Kapteinat bringen konnten, beruhigte sich das teils fahrlässige Defensivverhalten. Doch kaum war die Strafe abgelaufen, schlichen sich wieder Fehler ein und der KEV schlug durch Adrian Grygiel zu (34.).

Auch im letzten Drittel fanden die Hanseaten nicht zum geradlinigen Spiel zurück und wurden bestraft. Luca Hauf glich in Überzahl aus (47.) und Tim Dreschmann drehte das Spiel mit einem Schuss aus spitzem Winkel (52.). Da erst wachte das Team von Henry Thom wieder auf und kämpfte sich zurück in die Partie. Krefeld wollte die Führung verwalten und zog sich zurück – die Taktig ging allerdings nicht auf. Mit einem Powerplay-Treffer rettete Dominik Lascheit die Crocodiles in die Overtime (56.), in der Thomas Gauch seinem Team den Zusatzpunkt sicherte (64.).

„Wir sind gut ins erste Drittel gestartet, haben unser Spiel gemacht. Im zweiten Drittel hätten wir einfach weitermachen müssen. Das haben wir nicht gemacht und Krefeld dadurch zurückkommen lassen. Am Ende haben wir uns nochmal aufgerafft, als Team zusammengespielt und das Ding nochmal gedreht“, sagte Thomas Gauch.