Crocodiles gewinnen das dritte Heimspiel in Folge

Crocodiles gewinnen das dritte Heimspiel in Folge
Foto: Holger Beck

Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die TecArt Black Dragons Erfurt mit 5:1 (3:1/1:0/1:0) gewonnen. Dabei ging das Spiel recht kurios los: Nach nur 17 Sekunden schickte Schiedsrichter Ali Soguksu Hamburgs Dennis Reimer nach einem hohen Stock auf die Strafbank, vier Sekunden später wurde auch noch Erfurts Joonas Toivanen mit einer Strafe belegt. Im Anschluss blieb der Arm des Unparteiischen allerdings weitestgehend unten, sodass die Mannschaften ihr Spiel aufziehen konnten. Das gelang den Crocodiles besser, die in der 4. Minute auch schon den ersten Treffer durch Patrick Saggau verzeichnen konnten. Die Gastgeber blieben vor 1228 Zuschauern überlegen und bauten den Vorsprung durch Tore von Leon Fern (16.) und Thomas Zuravlev (18.) weiter aus. Maurice Keil gelang zwar noch vor der Pause der Anschlusstreffer (19.), doch die Crocodiles konnten trotzdem mit einer beruhigenden Führung in die Kabine gehen.

Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Komplizierte Spielzüge ersetzten den direkten Zug zum Tor, sodass sich die Zuschauer bis zur 35. Minute gedulden mussten, ehe es wieder einen Grund zum Jubeln gab: Chad Staley stellte auf 4:1.

Im letzten Drittel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Hinten ließen die Hanseaten wenig zu, vorne wurden wenige zwingende Chancen kreiert. Dennoch gelang es Jordan Draper, die Scheibe noch einmal über die Linie zu schieben und damit den Schlusspunkt zu setzen (51.).

„Wir haben zwar verdient gewonnen, das Spiel gestaltet und den Heimsieg nie in Gefahr gebracht, aber so richtig zufrieden sind wir trotzdem nicht. Wir können es besser und wollen die Zuschauer mit starkem Eishockey mitreißen. Da war heute noch Luft nach oben“, so Verteidiger Dominic Steck.

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