Crocodiles gelingt Sechs-Punkte-Wochenende

Crocodiles gelingt Sechs-Punkte-Wochenende

Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Hannover Indians am Sonntagnachmittag mit 5:3 (3:0/2:1/0:2) gewonnen und damit ein Sechs-Punkte-Wochenende eingefahren.

Die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta musste nach der Aufholjagd in Rostock erneut auf die beiden Torhüter, Kai Kristian und Niklas Zoschke, verzichten. Also stand wieder Luis Wittorf im Gehäuse der Hamburger. Verstärkung gab es durch das Comeback von Dominic Steck nach überstandener Gehirnerschütterung.

Die Hamburger konnten da anknüpfen, wo sie am Freitag aufgehört hatten: Jeder arbeitete für seinen Nebenmann. Nachdem sich die Kontrahenten zunächst vorsichtig abgetastet hatten, setzten die Crocodiles den ersten Nadelstich. Thomas Zuravlev bediente Dominik Lascheit im Slot und der Topscorer netzte zum 1:0 ein (6.). Durch die Führung gewannen die Spieler um Kapitän Norman Martens an Oberwasser und erhöhten den Druck. Knapp neun Minuten später erntete die hanseatische Offensive die Früchte ihrer Arbeit. Harrison Reed erhöhte per Direktschuss auf 2:0 (14.) und bereitete sechs Sekunden später das 3:0 von Victor Östling vor (15.).

Da die Gäste kurz vor der Pause zwei Spieler auf die Strafbank verabschieden mussten, ging es für die Hausherren mit einer doppelten Überzahl in den zweiten Spielabschnitt. Thore Weyrauch hatte sich zudem 2+2 Strafminuten für einen hohen Stock eingefangen. Insgesamt waren die Crocodiles also vier Minuten mit mehr Spielern auf dem Eis vertreten und nutzten dieses Powerplay dann, als es fast zu spät war. Zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe ließ Dominik Lascheit seinen zweiten Treffer folgen (24.). Als André Gerartz in der 28. Minute auf 5:0 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch die Hannoveraner trafen acht Sekunden vor dem Drittelende und legten nach der Pause durch Brett Bulmer gleich noch einmal nach (42.). Hamburg war verunsichert und ließ die Indians wieder besser ins Spiel kommen. Als Nicolas Turnwald in der 47. Minute auch noch das 5:3 folgen ließ, wurde es noch mal richtig spannend, aber der Vorsprung von zwei Toren hatte bis zum Schluss Bestand.

„Die Jungs waren von Anfang an bereit. Wir haben den Gegner zu Fehlern gezwungen und waren in den ersten 40 Minuten gut unterwegs. Da haben wir gut kombiniert und die Tore in den richtigen Zeitpunkten geschossen. Im letzten Drittel waren wir die ersten zehn Minuten nur passiv und haben abgewartet, anstatt weiterzuspielen. Aber ich glaube, der Sieg geht in Ordnung. Die Jungs haben einen guten Job erledigt“, sagte Trainer Jacek Plachta.