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Crocodiles bezwingen Herne

Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen den Herner EV am Mittwochabend mit 6:3 (0:2/4:0/2:1) gewonnen.

Nachdem die Rostock Piranhas am Dienstagabend das Gastspiel bei den Crocodiles absagen mussten, fand sich mit dem Herner EV am Mittwochvormittag noch ein Gegner für den Abend. Die Mannschaft der Crocodiles erfuhr davon erst beim Training, das zugunsten der Spielvorbereitung dann abgebrochen wurde.

Die Hamburger zeigten sich zu Beginn der Partie von dieser spontanen Planänderung unberührt und legten mit schnellem und offensivem Eishockey los. Die Gäste wurden vor Probleme gestellt, verhinderten aber ein frühes Gegentor. Doch die starke Phase der Hausherren ließ nach und plötzlich waren die Miners am Drücker. Tomi Wilenius (12.) und Dennis Swinnen (14.) verpassten den Hanseaten eine kalte Dusche.

Erst nach der Drittelpause fanden die Crocodiles wieder ins Spiel – und das in Unterzahl. Erst ließ Max Schaludek die Herner hinter sich und tunnelte Gäste-Torwart Björn Linda (23.), 42 Sekunden tat Sam Verelst es ihm nach. Der schnelle Ausgleich gab den Spielern um Kapitän Jan Tramm Rückenwind, den Max Schaludek mit seinem zweiten Treffer nutzte und das Spiel damit drehte (30.). Die Herner waren verunsichert und mussten noch vor der Pause den nächsten Rückschlag verdauen: Adam Domogalla erhöhte auf 4:2 (35.).

Im letzten Spielabschnitt zeigten sich die Gastgeber selbstbewusst und hatten das Geschehen auf dem Eis im Griff, Spannung kam trotzdem noch einmal auf. In der 46. Minute verkürzte Alexander Komov in Unterzahl auf 4:3. Als die Crocodiles in der 52. Minute erneut in Überzahl spielten, sorgte Dominik Lascheit allerdings mit dem Treffer zum 5:3 für die Vorentscheidung. Miners-Coach Danny Albrecht unternahm einen letzten Versuch und ersetzte Linda mit einem sechsten Feldspieler, doch Victor Östling netzte in das verwaiste Herner Tor ein und setzte damit den Schlusspunkt (57.)

„Wir hatten zehn schwache Minuten im ersten Drittel, haben ansonsten aber ein richtig starkes Spiel gezeigt. Die beiden Unterzahltore zu Beginn des zweiten Drittels haben uns richtig gutgetan und waren heute der Wendepunkt. Wir haben uns mit dem Sieg wieder in eine gute Position gebracht, um Platz 6 anzugreifen“, so Comebacker Yannis Walch.